Hallo.. Ich lebe noch 😅

Samstag, 13.01.2018

Es gibt viel zu erzählen von den letzten Tagen, aber ich habs leider noch nicht ganz geschafft, etwas in Worte zu fassen...

 

...Aber ich hoffe, dass ich das jetzt dann bald schaffe... Und es die Erlebnisse auch bald für euch gibt :) 

 

Seals in Kaikoura

Freitag, 05.01.2018
  • Tag 110: Donnerstag,  4.1.2018

Inzwischen haben wir es nach Kaikoura geschafft, die Hochburg für Whale Watching,  Swimming with Dolphins und Seals. 

Die Straße von Blenheim nach Kaikoura ist wieder gut befahrbar, aber alles ist eine große Baustelle und man sieht, was das Erdbeben vor 1,5 Jahren angerichtet hat..

Am Abend haben wir uns dann gleich mal noch zum Seals Beach aufgemacht,  erst haben wir keine Seehunde gesehen und ich dachte schon, dass sie ausgerechnet nicht da sind, wenn wir sie sehen wollen. Aber dann haben wir doch noch die richtige Stelle entdeckt und siehe da-als hätten sie auf uns gewartet, sitzen sie da auf den Felsen. Leider sind viele einige Meter weg von uns und nur durch die Kamera gut zu sehen, aber als wir schon gehen wollten, hat sich doch noch ein Seal von seiner besten Seite gezeigt. 

  • Tag 111: Freitag, 5.1.2018

Heute wollten wir eigentlich die Whale Watching Tour machen, aber es hat mal wieder nur geregnet, also leider abgesagt. 

Aber,  wenn gar nichts geht, geht immer noch im Auto chillen oder eben nochmal zu den Seals fahren. 

Und sie waren noch immer da, eigentlich sieht man die in Kaikoura immer, da muss es schon ganz schief gehen, wenn man keine sieht. 

Das sind echt schöne Tiere und es ist ein cooles Gefühl ein paar Meter von Ihnen entfernt zu stehen.

Seal in Kaikoura Alles im Blick ;) Seal in Kaikoura Seal in Kaikoura Seal in Kaikoura Seal in Kaikoura Seal in Kaikoura Seal in Kaikoura Auf dem Parkplatz verlaufen Ganz in der Ferne

Außerdem war es heute an Tag 111 echt windig und geregnet hat es auch die meiste Zeit. 

Stürmische Zeiten Stürmische Zeiten Stürmische Zeiten Stürmische Zeiten

 

 

Happy new year from New Zealand, dem anderen Ende der Welt

Mittwoch, 03.01.2018
  • Tag 107: Montag, 1.1.2018

Nun ist es also da, das neue Jahr. Auch Silvester und Neujahr haben sich angefühlt wie jeder andere Tag. Man ist hier einfach viel zu zeitlos um zu verstehen, wie schnell die Zeit vergeht und welchen Tag man gerade hat.

Silvester haben wir mehr oder weniger gut verbracht, zuerst gab es BBQ am Campingplatz und so einiges an Alkohol. Als das neue Jahr schon in den Startlöchern stand, entschieden wir doch noch in die Stadt nach Nelson zu gehen, bzw. uns vom Taxi fahren zu lassen, denn fahrtüchtig war schon lange keiner mehr..

Bruno blieb eher unfreiwillig am Campingplatz, was sicher nicht dazu beitrug, um die Stimmung zwischen uns zu verbessern. 

In Nelson war eine fette Party, in der Innenstadt war eine Bühne aufgebaut und es hat eine Band gespielt. Es war wirklich voll in Nelson, das lag sicher auch an den ganzen Deutschen, die so hier waren. Zufällig habe ich Finn, den wir einmal in Rotorua mitgenommen haben, wieder getroffen und er hat sich uns angeschlossen.

Das neue Jahr begann mit einer Überraschung, um kurz nach Mitternacht ertönte plötzlich ein Deutsches Lied  von der Bühne, just in diesem Moment merkt man, dass die Hälfte der Leute Deutsch sein muss, denn die mitsingenden Stimmen sind unüberhörbar.

Nelson Nelson

Aber es war wirklich schön, auch wenn die Band dann schon um 0:20 Feierabend gemacht hat, warum auch immer, denn wirklich leer war die Stadt nicht. Auch die Bars haben uns um 1:15 entlassen, was sind denn das für Luschen hier? Die einzige Möglichkeit war also einen Club zu suchen, ich habe keine Ahnung wo der war und wie er hieß, aber es war da ganz gut. Auch zufällig, habe ich hier einige Deutsche wieder getroffen, die mit uns in Opotiki gearbeitet haben, wie klein Neuseeland doch ist..

Die Nacht war lang und hart, weswegen der Neujahrsmorgen etwas verpeilt und müde angefangen hat..

Die folgenden Tage haben wir  unsere Pläne mal wieder über den Haufen geworfen und wir haben eigentlich 3 Tage nur darüber diskutiert und geredet, wie wir jetzt weiter machen. Bruno und ich brauchen mal eine Pause voneinander, es klappt gerade einfach nicht sehr gut zusammen und da galt es jetzt eine Lösung zu finden.
Nach etlichen Gesprächen sollte der Plan jetzt stehen. Wir fahren zu dritt über Kaikoura bis Christchurch, um uns dann dort ein kleines Mietauto zu holen, in dem dann erst ich 2 Wochen reise und mich mit Franzi zusammen schließe, also wir ungefähr die gleiche Route fahren werden.
Nach 2 Wochen werden wir Autos tauschen und ich nehme unser großes.

Einige Dinge wollen wir trotzdem noch zusammen machen, Milford Sound und Stewart Island zum Beispiel,  aber es ist besser, dass wir für einige Zeit freier sind und jeder sein Ding machen kann. Sonst verlieren wir den Spaß an Neuseeland.

Hier noch ein paar Eindrücke der letzten Tage:

Tahuna Beach Holiday Park, Nelson Cable Bay Cable Bay

 

Willkommen Südinsel - von Weihnachten bis Silvester

Samstag, 30.12.2017

Zeit, sich mal wieder aus dem fernen Neuseeland, vom anderen Ende der Welt, zu melden. Die letzten 2 Wochen war viel los und ich kam einfach nicht dazu, mal wieder etwas zu schreiben. Aber jetzt gibt es wieder Neuigkeiten von mir, hoffentlich in geringeren Abständen als die letzten 14 Tage. 

  • Tag 96: Donnerstag, 21.12.2017

Von der Nordinsel auf die Südinsel. 

Die Fähre ging früh, wirklich unmenschlich früh. Schon um 2:30 Uhr mussten wir da sein, der wenige Schlaf wird mir noch ein paar Tage hinterher schleichen.
Auf der Fähre hab ich erstmal eine Runde auf dem Boden geschlafen, hat da jeder so gemacht, also kann ich das auch machen. Wirklich gemütlich war es ja nicht, aber der Schlafwille war zu groß um über die Unbequemlichkeit nachzudenken. 

Pünktlich zum Sonnenaufgang bin ich aufgewacht und habe einen Spaziergang über die Fähre gemacht, wo es echt kalt war, aber trotzdem sehr schön.

Sonnenaufgang auf der Fähre Sonnenaufgang auf der Fähre Sonnenaufgang auf der Fähre Sonnenaufgang auf der Fähre

Ca 3,5 Stunden waren wir unterwegs, von Wellington nach Picton. Am Ende ging es durch das Fjordland der Südinsel, man merkt schon den Landschaftlichen Unterschied zur Nordinsel. Ich freue mich jetzt sehr darauf, die Südinsel zu entdecken.

Die restlichen Tage bis Weihnachten sind wir ein wenig durch die Landschaft gekurvt, natürlich an der Küste entlang und auf Schotterpisten, die eigentlich keine öffentlichen Straßen sein sollten.

Fjordland Fjordland Fjordland Fjordland Einsame Bucht Einsame Bucht

Nebenbei haben wir uns vor Weihnachten auch noch einen Platten, hinten rechts, gefahren. Natürlich hatte bis Mittwoch keine Werkstatt mehr offen, war klar, dass es zu dem blödesten Zeitpunkt ever passieren wird.. Dann musste eben der Ersatzreifen herhalten, bis wir in eine Werkstatt konnten. 

  • Tag 99: Sonntag, 24.12.2017

Gestern sind wir in Havelock, bei unserem Campingplatz angekommen, ich glaube, hier kann man es aushalten an Weihnachten.

Our place for x-mas

Heute ist also Heiligabend. Die Neuseeländer feiern Weihnachten erst so richtig am 25., aber wir haben uns heute Abend schon ein Essen gegönnt. Es gab Nudelsalat, Kartoffelsalat, Fisch und Nachtisch. Kann man an Weihnachten mal so machen.

Weihnachtsessen Weihnachtsessen

Aber ich muss sagen, dass Weihnachten ist, habe ich gar nicht wirklich mitbekommen, es war einfach so wie jeder andere Tag. Ich wusste zwar, da ist jetzt Weihnachten, aber wirklich interessiert hat es mich nicht.
Heute Abend gab es auch so einiges an Alkohol, damit wir erst recht vergessen, dass Weihnachten ist. Und nach ein paar Songverhörer  Videos  und der alljährlichen Folge Heinz Becker hat der Abend eben so seinen Lauf genommen.

Aber das lass ich an dieser Stelle mal so stehen, denn manche Dinge bleiben in Neuseeland -.

 

  • Tag 100: Montag, 25.12.2017

Heute ist nichts spannendes passiert. Wir haben nur heute Tag 100 unserer Reise erreicht, bald sind wir bei der Hälfte, wo die Zeit nur hingeht..

Am Abend gab es noch ein leckeres BBQ und heute nicht ganz so viel Alkohol.

BBQ

Mehr gibt es zu heute nicht zu sagen. 

 

  • Tag 101: Dienstag, 26.12.2017

Noch immer Weihnachten, kommt mir so vor, als wäre schon eine Woche Weihnachten.
Heute ist dann auch noch meine schlimmste Befürchtung wahr geworden.

Regen.

Einmal am anderen Ende der Welt, im Sommer, Weihnachten feiern und dann das. Die Neuseeländer brauchen den Regen, es hat lange nicht geregnet und alles ist verdammt trocken..
Naja jedenfalls hat es den ganzen Tag geregnet und es war wirklich ekelhaftes Wetter. Zeit, den ganzen lieben langen 2. Weihnachtsfeiertag im Auto zu verbringen.

Filme schauen und so weiter...
Auch das, war nicht zu schlecht und hat den Regentag etwas erträglicher gemacht.

 

  • Tag 102: Mittwoch, 27.12.2017

Heute ist Franzi weiter gereist, also müssen wir wieder zu zweit klar kommen.

Der ganze heutige Tag bestand darin, nach Blenheim zu fahren, denn die Werkstatt in Havelock hat nur auf, wenn jemand Bock hat zu arbeiten.
Unser Reifen brauchte eine kleine Reparatur. Zum Glück mussten wir keinen neuen kaufen. Ein kleiner Draht hatte sich in unseren Reifen gebohrt und die Luft entweichen lassen..

Dumm gelaufen. Ich glaube nicht, dass es der letzte Platten ist, den wir in Neuseeland haben werden.

 

  • Tag 104: Freitag, 29.12.2017

Inzwischen sind wir schon wieder zu dritt, diesmal haben wir aber keine weibliche Begleitung.
Gestern haben wir Kolja in Picton von der Fähre abgeholt, er kommt auch aus Schwäbisch Hall. Wir werden einige Wochen zusammen reisen.

Silvester werden wir in Nelson verbringen, aber bis dahin haben wir noch etwas Zeit, also haben wir entschieden, noch in den Norden zu fahren, um das Fjordland zu erkunden.
Die Straße hoch in den Norden ist mal wieder typisch Neuseeland. Alle 3 Sekunden eine Kurve und Bodenwellen, dass man denkt, man Sitzt in einer XXL Schaukel :)
Aber schön ist es trotzdem. Sehr sogar. Links neben uns die Fjorde, hier übrigens Sounds genannt.

Sounds Sounds Sounds Sounds

An einem Berg haben wir gehalten und sind ungefähr 1,5 Stunden nach oben gelaufen zum Onahau Lookout und haben von dort eine wunderschöne Aussicht gehabt. Die anstrengende Wanderung hat sich definitiv gelohnt.

Onahau Lookout Onahau Lookout Onahau Lookout Onahau Lookout Onahau Lookout Weka

Am Kenepuru Head Campsite, wirklich sehr einsam gelegen, keine Ahnung wo das nächste Haus existiert, saßen wir noch am Strand und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.

Sunset Sunset

Aber als die Sonne weg war, wurde es ziemlich kalt, wie schon die letzten Nächte. Ich dachte eigentlich wir hätten hier Sommer, aber zur Zeit komme ich mir eher vor wie am Südpol.
Deswegen bin ich heute Abend schnell im Auto verschwunden und habe mich in meine Decke gekuschelt.

 

  • Tag 105: Samstag, 30.12.2017

Eigentlich sollte das gestern ja schon was werden mit dem Blogeintrag. Aber da hatten wir fast keinen Empfang am Campingplatz und dann ist es etwas schwierig, also verschiebe ich das auf jetzt. 

Heute sind wir die superkurvige Straße wieder zurück gefahren und haben dann entschieden direkt bis Nelson zu fahren und schon einen Tag früher auf den Campingplatz bei Nelson zu gehen. In Nelson haben wir noch kurz gestoppt und sind etwas in der Stadt umher gelaufen.

Dieses mal ist es ein wirklich großer Holidaypark, aber wir haben ein schönes Plätzchen direkt am Meer bekommen,  auf alle Fälle entspannter als mitten drin. Das Wetter ist bis jetzt noch super, so dass wir wieder einen schönen Sonnenuntergang bestaunen konnten. 

Platz mit Meerblick Sonnenuntergang bei Nelson Sonnenuntergang bei Nelson Sonnenuntergang bei Nelson

Morgen ist nun also Silvester.  2018 steht draußen vor der Tür und es ist wieder ein Jahr vorbei. Es war wirklich ereignisreich und hat mit der ersten Hälfte meiner Neuseelandreise einen wunderbaren Abschluss genommen. 

Der Nächste Blogeintrag wird dann sicher erst nächstes Jahr kommen, aber nicht erst nach 2 Wochen ;) 

Wir werden mal sehen, was wir morgen Abend in Nelson machen und wie wir Silvester verbringen.

Ich wünsche euch auf alle Fälle einen guten Rutsch und bis nächstes Jahr dann :) 

Mount Taranaki

Dienstag, 19.12.2017
  • Tag 93: Montag, 18.12.2017

Bevor wir nach Wellington fahren, um auf die Südinsel zu kommen, stand noch der Mount Taranaki auf dem Programm. Unterwegs haben wir noch bei the Three Sisters and the Elephant gestoppt. Felsen, die da eben so am Strand stehen, es sieht wirklich schön aus. Absolut mächtig, diese riesigen Felsen dort.

The Elephant Three Sisters and the Elephant Three Sisters Three Sisters The Elephant

Weiter ging es nach New Plymouth, für einen Stadtbummel war keine Zeit mehr, aber einkaufen mussten wir noch, sonst wären wir verhungert.
Im Mount Taranaki/Mount Egmont Nationalpark haben wir uns einen Campingplatz gesucht, nicht groß, aber gemütlich, wäre da nicht der ätzende Wind gewesen, der wirklich kalt war.

  • Tag 94: Dienstag, 19.12.2017

Das Wetter heute früh war nicht so gut. Die Sonne hat zwar gelegentlich mal rausgeschaut, aber die Bergspitze vom Mount Taranaki war in den Wolken versunken. Ich dachte nicht, dass wir die heute noch zu sehen bekommen, aber wir haben uns trotzdem auf zum Berg gemacht, um eine kleine Tour zu laufen (ungefähr 5 Stunden waren wir unterwegs). Als wir weiter Richtung Bergspitze kamen und unseren Rundweg weiter gelaufen sind, wurde das Wetter aber immer besser und dann gab es doch tatsächlich einige Momente, in denen wir die schneebedeckte Bergspitze super sehen konnten, wirklich sehr schön.
Zum Glück hat es heute noch aufgeklart, es wäre doch sehr schade gewesen, wenn wir den Mount Taranaki nicht in seiner vollen Pracht gesehen hätten.

Mount Taranaki Mount Taranaki Mount Taranaki Experten am Werk Mount Taranaki Mount Taranaki

So sahen wir heute wenigstens ein bisschen Schnee, kurz vor Weihnachten,  auch, wenn er noch etwas zu weit oben war, zum anfassen. 

Am Abend haben wir dann noch am Campingplatz gekocht, es hat einige Male geregnet, aber nur kurz. So konnten wir doch noch einen schönen letzten Abend zu viert verbringen.

 

90 Mile Beach - mit 100 km/h übern Strand

Samstag, 16.12.2017
  • Tag 91: Samstag, 16.8.2017

Wer träumt nicht davon, einfach mal mit den Auto über den Strand zu fahren, ganz legal, als offizieller Highway bei Ebbe mit 100 Km/h?

Bevor wir das aber machen konnten, waren wir noch sandboarden. Gleich in der Nähe vom Cape Reinga gibt es riesige Sanddünen, es fühlt sich an, als wäre man in der Wüste, die brennende Sonne trägt den Rest dazu bei. Also Board ausleihen und hoch auf die Düne. Echt ätzend, die Sanddüne hoch zu laufen.. Aber oben dann, es sieht schon etwas gefährlich aus (kann es auch sein, wir haben schon von so einigen Verletzungen mitbekommen), einfach drauflegen aufs Bord und nach unten rutschen lassen.

Sandboarding Sandboarding Sandboarding Sandboarding

Es ist ein bisschen wie Schlitten fahren, nur eben auf Sand. Es fühlt sich schon cool an und hat sehr viel Spaß gemacht. 

Zurück zum 90 Mile Beach, der gar keine 90 Meilen lang ist, aber so heißt. Da Hörby ja 4 Rad-Antrieb hat, stellt der Strand kein Problem für ihn dar, außer man fährt im trockenen und lockeren Sand, dann ist stecken bleiben all inclusive. Also rauf auf den Strand und ab geht's. Rechts das Meer, links die Küste und wir mitten auf dem Strand, mit 100 gen Süden.

90 Mile Beach 90 Mile Beach 90 Mile Beach 90 Mile Beach 90 Mile Beach

Natürlich darf auch eine Vesperpause mitten auf dem Strand nicht fehlen.
Es hat wirklich Spaß gemacht da zu fahren, ist dann doch mal was anderes als die kurvige neuseeländischen Straßen.

Bevor wir dann heute Abend im Kauri Wald unseren Campingplatz bezogen, haben wir uns noch Tane Mahuta angeschaut - der älteste und größte lebende Kauri Baum in Neuseeland. Er ist ca. 2000 Jahre alt und hat einen Umfang von 13 Metern. Der Baum ist wirklich riesig und ziemlich beeindruckend groß.

Tane Mahuta Tane Mahuta Tane Mahuta

Dann hat es aber für heute auch gereicht und wir haben uns auf einem Campingplatz niedergelassen. 

 

18 Stunden Cape Reinga

Samstag, 16.12.2017
  • Tag 90/91: Freitag, 15.12.2017/Samstag, 16.10 2017


Ein Besuch am Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt in Neuseeland, darf natürlich nicht fehlen. Am besten mit Sonnenuntergang am Abend und Sonnenaufgang am Morgen. Genauso haben wir es auch gemacht. Der Highway 1 führte uns bis ganz zum Cape Reinga, natürlich war wieder alles sehr kurvig und hügelig, das kennen wir ja schon.

Gegen 16 Uhr waren wir dort und haben uns das ganze mal bei Tageslicht angeschaut. Zum Glück kam dann auch noch die Sonne raus, denn die macht einfach alles besser. Die Aussicht ist wirklich Spitze, die Küste und das tiefblaue Wasser sind wunderschön. Außerdem sieht man hier, wie zwei Meere aufeinander treffen, auch schönn anzusehen.

Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga Cape Reinga

Gleich in der Nähe vom Cape Reinga gibt es einen Campingplatz, direkt am Wasser, liegt auch sehr schön.

Campingplatz in der Nähe vom Cape Reinga

Inzwischen schlafen wir alle im Zelt, es macht einfach weniger Arbeit das Auto umzubauen und die Schnaken sind im Zelt auch nicht ganz so aktiv.. 

Am Abend war unser Ziel ein zweites mal der Cape Reinga und zwar zum Sonnenuntergang. Oben auf dem Berg haben wir es uns mit einer Decke gemütlich gemacht. Direkt vor uns das Meer, und der Sonnenuntergang auch. Es war echt schön, hat schon etwas magisches, einen Sonnenuntergang am nördlichsten Punkt in Neuseeland zu sehen.

Sonnenuntergang Cape Reinga Sonnenuntergang Cape Reinga Sonnenuntergang Cape Reinga Sonnenuntergang Cape Reinga

Aber damit nicht genug. Irgendwann sind wir dann zum Campingplatz zurück und ins Bett. Ich war noch etwas in Gedanken versunken und konnte nicht gleich einschlafen, deswegen war die Nacht etwas kurz, denn um 4:40 hat der Wecker schon wieder geklingelt..
Der Sonnenaufgang näherte sich, also ein drittes mal zum Cape Reinga. Wenn wir schon da sind nehmen wir doch auch wirklich alles mit.
Wieder der Platz auf dem Berg, diesmal aber die andere Seite. Zeit sich noch einmal etwas hinzulegen und die Zeit zu genießen.. -

Die Sonne ging langsam auf, über dem Meer schon einige schöne Farben von gelb über orange zu rot.
Einige Zeit später, die Sonne war ja noch nicht da, ging sie hinter dem Hügel auf und alles war in goldgelb gehüllt. Die Wärme war auch sehr angenehm.

Sonnenaufgang Cape Reinga Sonnenaufgang Cape Reinga Sonnenaufgang Cape Reinga

Wir lagen dann noch einige Zeit auf unserem Berg und haben die aufgehende Sonne genossen.
Dann hat es aber auch gereicht, waren wir doch lange genug und oft hier oben auf dem Berg.

Unser Weg hat uns dann wieder auf dem Highway 1 zurück in den Süden geführt.

 

She's a lady tour

Donnerstag, 14.12.2017
  • Tag 89: Donnerstag, 14.12.2017

We are sailing! Yes, we did it. Nach unserer Reise um die Coromandel Halbinsel, ging es weiter in den Norden, durch Auckland, mit einem Zwischenstopp in Whangarei, dort haben wir die Whangarei falls angeschaut und bei den Abbey Caves gestoppt.

Whangarei falls Whangarei falls

Abbey Caves,  sind Höhlen, die ohne Ausrüstung schwer zu betreten sind, aber in einer von den dreien war es möglich. Wir sind vorsichtig in die Höhle rein und siehe da, plötzlich standen wir in einer kleinen Halle und da sahen wir doch tatsächlich ein paar Glühwürmchen, das war ziemlich schön. 

Unser nächster halt im Northland war Paihia. Dort haben wir heute eine Segeltour gemacht, mit unserem Boot: "She's a lady"Am Morgen war das ganze aber erstmal etwas nass, denn es kam ein fetter Regenschauer auf uns herab. So schnell wie der Regen kam, verschwand er aber auch wieder, zum Glück, so konnten wir unsere Tour mit unserem Cäptn David noch starten. Paihia liegt in der bay of Islands, eine Gegend mit sehr vielen Inseln und wunderschöner Natur. Vor genau so einer Insel haben wir geankert und haben den kleinen Berg auf der Insel bestiegen. Von dort gab es eine herrliche Aussicht über die Inseln und das Wasser und vor allem unsere Bucht, in der wir angehalten haben. Es war wirklich wunderschön, das Wetter war inzwischen Spitze.

Sogar angeln war inklusive

Nach einem Lunch auf der Insel sind wir zurück nach Paihia gesegelt, jeder konnte mal mithelfen oder sich einfach nur aufs Deck legen und das Leben genießen, ich muss sagen, genießen war eine sehr gute Entscheidung!

Die 100 Dollar für diesen einzigartigen Trip haben sich auf alle Fälle gelohnt!

---

By the way, dass ich mich jetzt erst wieder melde, hängt damit zusammen, dass im Northland der Handy Empfang absolut kacke ist und ich außerdem etwas Ruhe brauche um ein paar Zeilen zu schreiben, diese Zeit war die letzten Tage nicht so da...

The Coromandel - eine Halbinsel so wunderschön

Dienstag, 12.12.2017
  • Tag 87: Dienstag , 12.12.2017

Unser erstes Ziel nach Opotiki, war die Gegend um Coromandel. Die Cathedral Cove und den Hot Water Beach haben wir ja schon gemacht also sind wir am Montag weiter Richtung Norden gefahren. Die Straße um die Halbinsel herum hat es wirklich in sich, die ist kurvig und es geht die ganze zeit Berg hoch und runter. Aber trotzdem macht es Spaß, eine Straße wie in den Alpen, am anderen Ende der Welt,zu fahren.

An einem wunderschönen Strand, Otama Beach, keiner war da, nur wir, haben wir eine kleine Pause eingelegt. Der Strand lag etwas abseits der Küstenstraße, nur über eine abenteuerliche, sehr bergige und kurvige Straße kam man da hin, aber die Aussicht von der Straße aufs Meer war auch grandios.

Es ging weiter nach Coromandel town, klein und fein, aber nicht viel los. Eigentlich wollten wir dann noch ganz in den Norden, bis zur Fletcher bay, aber das war einfach zu weit und so haben wir ungefähr auf der Hälfte auf einem Netzlosen Campingplatz übernachtet.

Am nächsten Tag hatten wir viel vor, an der Küste entlang, natürlich wieder wunderschön, sind wir Richtung Auckland gefahren. Ich muss ehrlich sagen, das Auto nicht den Küstenabhang hinunter zu fahren, erfordert wirklich viel Konzentration, vor allem, da man die ganze Zeit die schöne Landschaft anschauen möchte, aber dazu eigentlich auf dieser kurvige Straße keine Zeit hat.

Durch Auckland durch, war schrecklich. Die Straßen waren alle so überfüllt und es hat einfach so ewig gedauert.. Aber wir und Hörby haben es gemeistert und sind wohlbehalten an unserem nächsten Stopp angekommen. Mitten auf einer Farm in der Landschaft vom Northland... 

Insgesamt waren wir 3 Tage auf der Coromandel Halbinsel und es war wirklich super schön!  Otama Beach

Otama Beach Abenteuerliche Straße  

Hot Water Beach

Sonntag, 10.12.2017
  • Tag 85: Sonntag, 10.12.2017

Ich muss sagen, von Erzählungen und Berichten hab ich mir sehr viel erhofft von diesem Strand. Nur bei Ebbe kann man sich sein eigenes heißes Loch buddeln, denn bei Flut ist der Strand weg. Heute war am Abend, gegen 19:30 Uhr erst Ebbe, also sind wir von unseren Campingplatz an der Cathedral Cove zum Hot Water Beach gefahren, um ein heißes Bad zu nehmen. Als wir ankamen sah es so aus, als wäre der ganze Strand leer, aber nein, mitten auf dem Strand, die Stelle war nicht sehr groß, war wirklich Hochbetrieb.

Es war sehr voll und die meisten Leute saßen in ihrem heißen Badewasserloch. Wir haben uns also auf die Suche gemacht, viele Löcher waren schon vorgegraben, aber zu früh gefreut, das Wasser war nicht angenehm warm, es war brutal heiß und nicht auszuhalten. Na toll, dachte ich, das macht ja dann gar keinen Spaß. Ich glaube wir haben bestimmt 20 Minuten nach einem Loch gesucht, ehe uns eine Deutsche angesprochen hat und meinte, sie geht jetzt eh, wenn wir wollen können wir ihr Badeloch übernehmen.

Deal.

Da hatten wir also unser Hot Loch, noch etwas graben und dann rein ins warme angenehme Wasser. Etwas Flach, so dass nur die Rückseite vom Körper im Wasser lag, aber trotzdem echt geil. An manchen Stellen war der Sand viel zu heiß, da musste man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Nun lagen wir da also abends um 20 Uhr am Strand in einem warmen Loch und haben eine Runde gechillt. Der Hot Water Beach hat seinen Namen definitiv verdient,  warm wäre hier untertrieben, eine ziemlich coole Sache. 

Hot Water Beach

Wie ihr seht, der Strand ist eigentlich leer,nur an der heißen stelle ist alles wirklich sehr voll. Eigentlich ist es total bekloppt, aber da es alle machen, ist es dann auch wieder ok. 

 

Cathedral Cove

Sonntag, 10.12.2017
  • Tag 85: Sonntag, 10.12.2017

Ein Must see in ser Coromandel Gegend ist die Cathedral Cove, ziemlich touristisch, aber wenn man da ist, muss man auch hin.

Von unserem Campingplatz aus waren es ca. 70 Minuten zu fuß. Leider war das Wetter heute nicht ganz so gut, aber es hat immerhin nicht geregnet. Mit blauem Himmel wäre es natürlich besser, aber alles kann man eben nicht haben. Auf dem Weg zur Cove hatte man schon eine super Aussicht auf die Küste und die Cathedral Cove selbst ist schon beeindruckend. Ein großer Fels steht da einfach so im Wasser und durch den Felsbogen gibt es den perfekten Postkarten Blick da drauf. Sehr schön dort auf alle Fälle! Man kann sich einfach mal für eine halbe Stunde ans Wasser setzen und nur den Ausblick genießen.  

Cathedral Cove Cathedral Cove

Pläne?!?

Freitag, 08.12.2017
  • Tag 83: Freitag, 7.12.2017

Besser,  ich mache keine mehr oder ich stelle sie euch nicht mehr vor, denn SPONTANITÄT wird hier groß geschrieben und ohne geht es nicht. Wir sind noch in unserem Hostel in Opotiki, aber morgen geht es wirklich los. Aber nicht zu zweit, sondern zu viert. Wir haben uns spontan dazu entscheiden, der Gedanke entstand beim Pizza essen, keiner weiß aber mehr wie, dass wir eben noch 2 Tage bleiben, die Fähre einen Tag später nehmen und die nächsten zehn Tage zu viert reisen. Man kann das als Probereise ansehen, für Mitte Februar bis Mitte März, weil da sind wir dann 4 Wochen zu viert. 

Amira und Melissa begleiten uns auf der Nordinsel.
Ansonsten hat sich an unserem Vorhaben nichts geändert, die gleichen Dinge wollen wir trotzdem noch anschauen.

 

 

It's time to say goodbye, it's time for a first conclusion and it's time for new adventures

Dienstag, 05.12.2017
  • Tag 80: Dienstag, 5.12.2017

Müsste ich Neuseeland in verschiedene Abschnitte aufteilen, wäre all das bisher geschehene der erste Teil. Wir sind hier angekommen, haben unser Auto abgeholt, waren schon auf reisen, haben dort viel erlebt und nette Menschen kennengelernt und haben jetzt fast 8 Wochen gearbeitet. Dazu fühle ich mich seit einiger Zeit wirklich „angekommen“ in Neuseeland und fange an zu verstehen, was wir hier eigentlich machen.

Ich fühle mich sehr wohl in Neuseeland und jetzt kommt noch der Sommer - was will man eigentlich mehr?! Als wir vor 2 Tagen am Strand und im Wasser waren, hat sich das wirklich gut angefühlt und ich habe in diesem Moment nochmal zusätzliche Lust auf Neuseeland bekommen.

Wir hatten heute unseren letzten Arbeitstag, endlich fertig mit dieser Orchard Arbeit! Es ist ein wunderbares Gefühl endlich wieder frei zu sein. Gestern hatten wir nochmal eine special Aufgabe und haben vom Manager nochmal ein Lob bekommen. Aber Auch Lob macht die Arbeit nicht viel erträglicher. Es war aber trotzdem eine super Erfahrung und ich bin froh, dass wir das durchgezogen haben. Nicht jeder kann schließlich behaupten, die Kiwis für die Europäer gepflegt zu haben 😃 

Hier in Opotiki , so geht es mir jedenfalls, habe ich eine „Heimat“ in Neuseeland gefunden. Schließlich waren wir hier nun fast 8 Wochen und kennen uns auch schon gut aus und wissen, wie Opotiki so tickt. Opotiki ist sicher nicht die beste Stadt, um in Neuseeland zu leben, schließlich gibt es hier nicht viel, außer 2 Gangs, einem Supermarkt und einem absolut super Hostel. Ohne dieses Hostel wäre die Zeit hier sicher nur halb so schön gewesen, Andrea und Volker sind einfach die besten Hosteleltern, die man sich vorstellen kann.

Natürlich machen auch die anderen Backpacker was aus, aber da hatten wir auch richtig Glück, denn nach dem wir länger alleine waren kamen die neuen aus Leipzig und ausm Frankenland. Ich glaube seit dem saßen wir fast jeden Abend zusammen am Tisch, haben gegessen, gelacht oder Spiele gemacht. Viele kleine Zufälle haben uns nach Opotiki geführt und ich würde sagen, viel besser hätte es uns nicht treffen können. 

Ich werde Opotiki und unser Hostel vermissen, aber die große Weite Neuseeland Landschaft ruft.

Morgen haben wir unseren letzten Abend im Hostel, wir werden nochmal alle zusammen sitzen und gemeinsam Pizza machen und essen, im Hosteleigenen Steinofen im Garten. Zudem ist morgen noch Nikolaus, die Neuseeländer kennen das hier gar nicht - aber wir sind ja in einem Deutschen Hostel und uns wurde heute Abend gesagt, wir sollen doch unsere Schuhe putzen, lassen wir uns morgen früh doch einfach mal überraschen...

Für morgen ist noch einiges geplant, wir müssen Auto putzen, einige Dinge erledigen, Sachen packen, Auto umbauen und einräumen, Waschen und und und… Am Donnerstagvormittag soll uns dann die Straße Richtung Norden führen, nach Coromandel und dann werden wir wieder mehr, als nur den Kiwi Orchard sehen.

Kurzgesagt, haben wir ziemlich viel von dem, was wir in Neuseeland vor hatten, vor allem arbeiten, schon geschafft und können jetzt einfach die Freiheit genießen und all die anderen Dinge, die wir noch vorhaben, erledigen.

Ich werde am Donnerstag Opotiki mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Vielleicht haben wir ja auf dem Rückweg nochmal Zeit für einen Abstecher ins abgelegene Opotiki...

Bis jetzt hätte ich mir Neuseeland nicht besser vorstellen können, hätte ich es mir vorher aussuchen dürfen, wäre alles fast genauso abgelaufen.

Hörby beim Reifenwechsel Die Kiwis, sie wachsen BBQ BBQ Am Strand in Opotiki

Was sonst noch so geschah

Samstag, 02.12.2017
  •  Tag 77: Samstag, 2.12.2017


An Brunos Geburtstag kamen neue Backpacker ins Hostel, seit dem sind wir nicht mehr alleine und haben das Trinken angefangen. Gekommen sind 3 Mädels aus Leipzig und ein waschechter Franke ausm Frankenland. Anfangs dachten wir, och nee, nicht mehr alles für uns alleine, aber inzwischen sehen wir diese Sache glaube ich anders, denn wir haben echt viel Spaß miteinander.

Ein französisches Couple ist auch noch da, aber ehrlich gesagt bemerkt man die fast nicht, wir überlagern wohl alles..

In der Zwischenzeit hatten wir dann noch einen anderen Special Job auf dem Orchard, wir durften mit Chris, dem Manager, zu einem anderen Orchard und dort Biene spielen. Es gibt dort einen Block, in dem keine männlichen Pflanzen sind, also muss man von Hand bestäuben. Dafür wurden wir auserkoren. Wir sind also durch die Reihen gelaufen und haben jede einzelne Green Kiwi Blüte bestäubt. Das war mal ein anderer Job und was neues, wie das bisherige. Hat auf alle Fälle Spaß gemacht. Dabei haben wir erfahren, dass 1 Kilo Kiwi Pollen ganze 6.000 Dollar, sollte alles scheitern, mach ich den Kiwi Pollen Dealer in Opotiki.

Wir haben uns bei der Arbeit inzwischen einen kleinen Status erarbeitet, da wir die ganze Arbeit schon kennen und auch einen guten Job machen. Das macht das arbeiten dann schon ein wenig angenehmer.. Ich habe wirklich das Gefühl, da schon ewig zu arbeiten und alles zu können. Zum Glück haben wir nur noch nächsten Montag und Dienstag und dann ist das Kapitel Kiwi Arbeit für uns beendet, nicht dass ich hier noch Wurzeln schlage.

Von Chris, haben wir erst gestern ein Lob bekommen, dass wir gute Arbeit machen! Hört man doch immer gerne.

So langsam neigt sich die Zeit hier in Opotiki wirklich dem Ende entgegen. Ein bisschen traurig ist das schon, haben wir uns doch hier sehr wohlgefühlt und eine „Heimat“ in Neuseeland gefunden. Aber ich muss auch sagen, dass ich jetzt wieder richtig Lust aufs Reisen haben, vor allem weil der Sommer jetzt definitiv Einzug gehalten hat. Heute ist es brutal warm!! In der Sonne kann man es fast nicht aushalten, aber das mit der Sonne ist hier in Neuseeland schon extrem, die ist deutlich stärker als bei uns in Deutschland.

Derweil hat Hörby zwei neue Vorderreifen bekommen, denn die waren nicht mehr ganz so gut. Aber jetzt sind Hörby und wir bereit, in eine 4 monatige reise zu starten. Ich hoffe, dass wir das alle gut überstehen.

Gestern Abend haben wir hier mit den anderen Deutschen eine fette Party im Hostel geschmissen, naja gut, wir haben Bier getrunken und bisschen dummes Zeug gemacht, aber es war wirklich lustig. Da kommt es jetzt nicht ganz ungelegen, dass wir heute und morgen frei haben und einfach nichts machen können.

Heute Abend machen wir noch BBQ, schließlich ist ja jetzt Sommer bei uns und da kann man das gut machen!

Christmas may come

Montag, 27.11.2017
  • Tag 71: Sonntag, 26.11.2017

Weihnachten am anderen Ende der Welt – im Sommer – ohne Familie, wie sonst immer. Ich denke es wird komisch werden, aber wahrscheinlich wird Weihnachten einfach so an uns vorbeiziehen.

Ich muss sagen, ich werde einen Weihnachtsmarkt vermissen, einfach die Stimmung und eben das, was in der Vorweihnachtszeit dazugehört. Eine Tasse Glühwein und ne gute Bratwurst. Aber da muss ich wohl bis nächstes Jahr warten. Auf Plätzchen möchte ich aber dann doch eher weniger verzichten, weswegen ich am Wochenende eine kleine Backaktion gestartet habe. Vielleicht können wir so an Weihnachten durch die Kekse verstehen, dass gerade Weihnachten ist..

Da wir ja gerade noch im Hostel sind, muss man ausnutzen, das man einen Ofen hat und die Kekse backen kann.

Ich muss gestehen ich könnte die ganzen Kekse jetzt schon aufessen, aber die sollen ja auch bis Weihnachten halten, um an Weihnachten ein Highlight zu haben.

Keksfactory Keksfactory Keksfactory Keksfactory Keksfactory   Keksfactory

Ich würde sagen, Weihnachten kann kommen, wir sind zumindest Keksetechnisch gewappnet.. 👍

 

Hörby expandiert

Samstag, 25.11.2017
  • Tag 70: Samstag, 25.11.2017

Schon länger hatten wir im Kopf, dass wir uns gerne eine Dachbox fürs Auto kaufen möchten. Da wir ja dann lange zu dritt und zu viert reisen, hat sich dieser Plan jetzt schnell umgesetzt.  Bei trade me, dem neuseeländischen eBay, haben wir uns erst Dachgepäckträger bestellt und einige Tage später die Dachbox ersteigert.  Es war etwas aufregend, da wir nicht die einziegen waren, die die Box haben wollten. Aber wir haben sie bekommen, zwar etwas teuerer als wir wollten, aber wir brauchen eine, sie ist noch neu und ewig Zeit haben wir schließlich auch nicht, um eine zu suchen.  Dann hieß es warten,  bis die Box geliefert wurde.

Hörby's Box Hörby's Box

Ein Riesen Paket stand abends im Garten,  es fühlte sich an wie Geschenke an Weihnachten auspacken. Natürlich konnten wir nicht warten mit der Montage, sogleich haben wir uns an die Arbeit gemacht und die Box auf Hörby montiert.  Und ich kann sagen, die sitzt wie ne 1! Passt perfekt und sieht auch noch gut aus.  Das passenden Werkzeug zur Montage haben wir von Volker bekommen. 

Nun haben wir endlich mehr Platz. Wir haben gleich mal einige Dinge, die wir eh fast nie brauchen, rein getan. Und siehe da, gleich lässt das Chaos im Auto nach. Hörby fährt sich nach wie vor, auch mit Dachbox, gut.  Wir werden sehen, was sich an unserem Spritverbrauch ändern wird...

 

Party and Rubbish

Mittwoch, 22.11.2017
  • Tag 65: Montag, 20.11.2017

Heute war anders. Bruno hatte Geburtstag und da kann man dann natürlich nicht ganz den Alltagstrott gehen. Im Gegensatz zu sonst gab es ein üppiges Frühstück mit Speck, Rührei, Gemüse, Heiße Schokolade and Cheese on Toast. Sogar Kuchen gab es schon zum Frühstück, den ich gestern gebacken habe.

Frühstück mal anders

Ehrlich gesagt muss man aber sagen, haben wir nicht mal die Hälfte vom Frühstück gegessen. Bei der Arbeit lag uns dann das Frühstück auch erstmal im Magen und wir haben uns so gefühlt, als müssten wir gleich untern Orchard kotzen. Aber auch das hat sich wieder gelegt und zur ersten Pause um 11 Uhr haben wir uns doch gleich nochmal ein Stückchen Kuchen gegönnt.

Ansonsten gibt es von diesem Tag nicht viel zu erzählen bis zum Abend. Denn da haben wir sehr geile Burger gemacht. Und genau diese haben wir uns dann mit Andrea und Volker zusammen bei einem leckeren neuseeländischen Bier gegönnt. Wir saßen sicherlich 2 Stunden draußen und haben den Geburtstag gut ausklingen lassen.

Burger Burger Burger Burger essen mit Andrea und Volker

Mit Andrea und Volker war es echt sehr lustig. Zum Nachtisch haben sie uns sogar ein Schokoeis spendiert. Nach 1, 2, 3 Bierchen haben wir dann noch abgewaschen und uns mit einer namenlosen Deutschen Backpackerin unterhalten,  ehe wir völlig fertig vor lauter Party das Bett aufgesucht haben.

----

  • Tag 67: Mittwoch, 22.11.2017

Inzwischen gehören wir zu den alten Hasen bei der Arbeit. Außer 4 Leuten sind jetzt wieder nur neue Backpacker da. Also sind wir sozusagen die Profis. Und ganz dumm anstellen tun wir uns wohl auch nicht. Denn heute durften wir mit 4 anderen zu einem special Orchard fahren, er gehört einem älteren Mann, der seinen Orchard sehr pflegt und deshalb zur Arbeit nur die Besten brauchen kann. Und wie wir bereits gestern erfahren haben, haben wir es einfach total drauf bei dieser Arbeit und sind deshalb mit von der Partie.

Im Grunde war es der same job wie immer. Thinning von Gold Kiwifruit. Aber es sollte eben perfekt werden und die Fehler sollten gering sein, die Supervisor haben uns 6 also rausgepickt, dass wir dafür die allerbesten sind. Ich finde ja auch, dass wir einen fantastic job machen und mindestens eine special work brauchen und nicht den gleichen shit wie die anderen machen sollten.

Im Grunde hat sich heute alles nur um rubbish gedreht. Simpler als Müll hätte die Arbeit wirklich nicht sein können. Wir sollten durch die rows durchgehen und all den rubbish finden und abmachen, denn die nicht gut aussehenden Kiwis lassen sich einfach schlecht exportieren. Zum rubbish gehören zum Beispiel diese hier:

Rubbish Kiwi Rubbish Kiwi Rubbish Kiwi Rubbish Kiwi Rubbish Kiwi Rubbish Kiwi

Double's and triple's (remember: we only need single's),  fused stuff, flache Flundern, fruits mit Pickeln,  fruits mit Rissen oder Verletzungen, usw. 

Behalten werden nur die besten vom Besten. Deswegen können das auch nur die Elite worker machen 😝

Wir sind also jeder durch eine Reihe gewalked, im Prinzip wie ein klassischer Sonntagsspaziergang nur eben im Orchard. Von oben brennt die Sonne und, wäre da nicht diese rubbish work, könnte man glatt meinen, wir wären im Summer Paradise, während Dank meiner Zufallswiedergabe, im Ohr schon die ersten Christmas Songs laufen. Nicht mehr lange und man kann sie auch offiziell ohne Kopfhörer anhören, bei bestem Sommerwetter.

Aber es war wirklich entspannt heute, vor allem sehr ruhig, waren doch keine sprechenden weiblichen Wesen vor Ort, sondern nur männliche top worker! Kontrolle von außerirdischen hatten wir dann auch nicht, nur der Besitzer kam zweimal vorbei und fragte, ob denn alles klar sei. Ansonsten haben wir einfach unseren way durch den Orchard gemacht und all die unbrauchbaren fruits aussortiert. Und weil wir so gut waren/sind dürfen wir den same job morgen at the same place nochmal machen.

Update unserer Planungen

Sonntag, 19.11.2017
  • Tag 64: Sonntag, 19.11.2017

Pläne, die man hier in Neuseeland so erstellt, halten meist nicht lange. Kurze Zeit später ist wieder alles über den Haufen geworfen. 

So also auch bei uns.  Die Nordinsel bereisen wir noch nach dem alten Plan, ab Anfang Dezember. 

Vor einigen Tagen haben wir die Fähre auf die Südinsel gebucht, von Wellington nach Picton. Der Preis,  eine Sauerei hoch 10. 417 Dollar zahlen wir für die Fahrt. Nur one way. Kein Wunder, dass man hier arm wird. Aber was solls, wir müssen ja die Fähre nehmen. 

Auch Weihnachten ist jetzt konkreter,  wir haben einen  Campingplatz vom 23.12.2017 bis 27.12.2017 gebucht,  in Havelock. Noch in der Nähe von Picton und am Wasser. Ich bin gespannt, wie es dort wird. Außerdem sind wir an Weihnachten nicht zu zweit, sondern zu dritt. Ihr erinnert euch vielleicht noch an den deutschen Abend in Whakatane, Franzi, die wir dort kennengelernt haben, wird an Weihnachten zu uns stoßen und mit uns zusammen Weihnachten verbringen. Vielleicht auch Silvester, aber das ist noch nicht sicher. 

Ab Silvester werden wir aber ohnehin schon zu dritt reisen, Kolja, aus Schwäbisch Hall, stößt zu uns und wir werden bis Februar zu dritt reisen. Unterwegs werden wir sicher mal alte Bekannte treffen, die drei aus unserem Hostel in Opotiki, Karen von der Kiwi Arbeit oder die anderen von Whatakane. Ich glaube es wird eine schöne Zeit. Ich freue mich auf die Südinsel.  

Für Silvester möchten wir auch einen Campingplatz buchen,  in der Golden Bay.  Danach dann, geht es die Südinsel erkunden.  Die Straße von Blenheim nach Christchurch über Kaikoura ist dann zum Glück doch schon wieder offen, die war ja zu, seit dem starken Erdbeben.

Dann werden wir die Route aus zeitlichen Gründen anders herum fahren, aber anschauen werden wir trotzdem das gleiche. Den Rest werden wir spontan entscheiden,  denn das ist jetzt zu weit in der Zukunft. 

Für den Abel Tasman Track im Norden der Südinsel haben wir schon die Hütten gebucht,  den machen wir dann zu viert Anfang März. Diese Wanderung dauert ungefähr 4 Tage. 

Für den Milford Sound Track wollten wir die Hütten auch buchen, aber alles schon voll. Die muss man bis zu einem Jahr vorher buchen. Gut zu wissen, wenn man da noch nicht mal weiß, dass man nach Neuseeland geht. Eventuell bekommt man kurzfristig noch Platz,  wenn jemand abspringt.  

Der Rest ergibt sich dann und wir werden sehen, wie lange unser Plan diesmal Bestand hat.

 

 

Vorher/nachher

Donnerstag, 16.11.2017
  •  Tag 61: Donnerstag, 16.11.2017

Nun habe ich es endlich geschafft und mir wurde ein Bild meiner neuen super Sommerfrisur zugesteckt.  Zum Glück soll es jetzt warm werden hier, am anderen Ende der Welt.  

Frisur fürn Sommer

Der Wetteraufschwung hält uns auch auf dem Kiwi Orchard auf Trab. Diese Woche sind wir nur dabei Fruit thinning zu machen, also die kleinen Kiwis ausdünnen, damit der Rest auf normale Größe wachsen kann und auch gut schmeckt.  Bis jetzt haben nur die Gold Kiwis geblüht, die Grünen sind später dran. 

Teilweise hängen wirklich Unmengen an kleinen Früchten am Baum,  dann hat man sehr viel zu tun in seinem Bay. 

zu viele Kiwis am Baum zu viele Kiwis am Baum

So sieht das im ganzen Orchard aus, viel zu viele sind da dran, denn die werden ja noch größer.  Dann hätten sie zu wenig Platz, bleiben klein und schmecken nicht. Keiner würde sie kaufen. 

Deswegen kommt dann Florian vorbei und viele andere Leute und macht das passend. 

In etwa so:

Perfekt so 👌 Perfekt so 👌

Dann läuft man durch sein Bay und jeder kurze Ast muss auf 1-6 Früchte reduziert werden, je nach dem, wie lang er ist. Ganz lange Äste können auch viele Kiwis tragen, die sind stark und haben genug Blätter um den Kiwis die richtige süße zu verpassen. 

So läuft das also bei uns den ganzen Tag. Knips, Knips,  immer ran an die Kiwis und ab damit. 

 

Stürmische Zeiten

Sonntag, 12.11.2017
  • Tag 56/57: Samstag, 11.11.2017/Sonntag, 12.11.2017

Zuerst: Wir sind noch immer in Opotiki und ich habe auch noch immer eine feste Adresse. Ich freue mich sehr über Post aus Deutschland und auch gegen Weihnachtspost hätte ich nichts (natürlich erst am 24.12. lesen, also bitte Weihnachtspost markieren 😉). Bis 5. Dezember werden wir ziemlich sicher noch in Opotiki sein, wenn ihr also schnell seid, kommt die Post noch rechtzeitig an. Die Post hierher braucht so 7 bis 10 Tage. 

Central Oasis Backpackers
Florian Krauss
30 King St
3122 Opotiki
New Zealand

 

 

Der Sommer kommt bald, aber er kommt nur langsam. Noch sind wir im Frühling und da macht das Wetter hier, was es will. Gestern sollte das mit dem Regen mal wieder nicht klappen, wir hatten uns schon einiges für den freien Tag vorgenommen, aber das wurde dann nicht so ganz was. Ich habe vergeblich in den Himmel geblickt, aber da kam einfach nichts, außer Wind, so richtig aber, mit starken Böen.

Keiner würde freiwillig arbeiten bei diesem Wetter. Aber Tom bestellte uns auf 10 Uhr zum Orchard. Davor haben wir noch ein paar schnelle Dinge erledigt, wir wollten uns bezüglich einer Dachbox für Hörby erkundigen, aber die Werkstatt hatte zu (zur Dachbox später mal mehr, denn unsere Pläne haben sich mal wieder geändert). Zum New World hat es vorher auch noch gereicht, ehe wir völlig lustlos am Orchard ankamen und noch keiner da war. Ja okay, wir waren etwas zu früh und alle kamen dann noch.

Schon beim aussteigen hat man den staken Wind in den Bäumen drum herum gehört und es war noch dazu wirklich kalt. Und dann rein in den Orchard?! Oh mein Gott.

Wir haben dann mal angefangen, alles ist im Wind hin und her geflogen und die Kiwiäste sind einem fast auf den Kopf geschlagen. Kurz gesagt war es eigentlich unmöglich zu arbeiten. Nach einiger Zeit sind vor allem die Finger ziemlich kalt geworden und man hatte einfach kein Gefühl mehr. Zum Glück hat Tom dann um 11:30 gesagt, dass wir aufhören, weil es Wettertechnisch nicht geht. Das war wirklich Erleichterung pur. So Stürmisch habe ich es lange nicht mehr erlebt.

Also hatten wir doch noch ein bisschen Zeit, um im Hostel ein paar Dinge zu erledigen. Aber alles geschafft habe ich natürlich nicht, was wohl hauptsächlich an den vielen Unterhaltungen lag und daran, dass das Haare schneiden bei mir doch etwas länger gedauert hat. Denn die Maschine der drei Jungs (Niko, Nico und Leo) war nicht die beste, aber es hat geklappt und ich bin jetzt frisurentechnisch für den Sommer bereit. Heute war auch die letzte Chance die Maschine auszuleihen, denn morgen fahren die drei leider weiter. Zum Abschied abends haben wir uns noch eine Runde Schnaps gegönnt, jetzt wird es wirklich leer im Hostel. Der Sturm hat sie alle mitgerissen.

 

Heute dann, am Sonntag mussten wir arbeiten, wirklich den ganzen Tag, also von 9 bis 17:30. Kein Regen heute und der Sturm von gestern war auch nicht mehr da. Aber auf dem Kiwi Orchard war zu sehen, was er angerichtet hat. Viele viele Triebe sind durch die starken Böen abgebrochen und am vertrocknen, einige haben viele Knospen oder kleine Kiwis dran gehabt, aber die sind jetzt kaputt. Manche Stellen sahen echt übel aus.

Da hatten wir heute beim tipping nicht mehr ganz so viel zu tun, weil ja viele abgebrochen sind.

Allein das heute zeigt doch schon, wie sinnlos das gestern mit dem arbeiten war. Da hätten wir uns ja fast von einem Kiwitrieb erschlagen lassen.

Ich fühle mich jetzt so, als könnte ich ein Wochenende vertragen, aber da fällt mir dann gleich wieder ein, dass morgen Montag ist und wir kein Wochenende haben werden…

Auf dieser Seite werden lediglich die 20 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.