Dream on und tschüss :)

Dienstag, 03.04.2018
  • Tag 199: Dienstag, 03.04.2018

 

Ein letztes mal melde ich mich zu Wort, ehe es ein Ende meiner Schreiberei von meinem Neuseeland Abenteuer, am anderen Ende der Welt, gibt. Alles kommt mir vor wie ein riesiger Traum, den ich gar nicht so ganz realisieren kann. 

Ich glaube, ich kann zufrieden und voller Selbstbewusstsein sagen, dass ich eine wunderbare Zeit am anderen Ende der Welt hatte, die jetzt zu Ende geht. Die ganzen Erlebnisse der letzten Monate werde ich nie vergessen, insbesondere die Wochen zusammen mit Franzi. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass waren die besten Wochen in meinem bisherigen Leben! Dankeschön!!!

Vielleicht waren auch die schlimmsten Wochen meines Lebens in Neuseeland, denn die Arbeit auf dem Kiwi Orchard, war alles andere als schön. Vor allem, wenn mir Mandy, der nette Inder DEPP, mal wieder voll eins aufs Maul gegeben hat, obwohl man nur seine Arbeit gemacht hat. Aber eine wichtige Erfahrung, war es definitiv auch!

Ich bin froh, jetzt wieder daheim zu sein, obwohl es mir nicht leicht fiel, von Neuseeland Abschied zu nehmen. Die letzten Wochen wurde ich etwas Reisemüde und, hätte ich nicht den Heimweg angetreten, hätte ich in Neuseeland nochmal arbeiten müssen, denn ich hätte einfach wieder länger an einem Ort bleiben müssen. Im Grunde also ein guter Moment, das Abenteuer zu beenden. 

Ich bin also mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Flieger gestiegen. In Neuseeland ist vieles so einfach, man ist total frei und die Landschaft haut einen jeden Tag aufs neue um. Ich werde dieses Land definitiv vermissen, hoffentlich komme ich eines Tages noch einmal zurück, ans andere Ende der Welt.

Neuseeland hat mich geprägt und stärker gemacht. Man kann aus einem halben Jahr so viel mitnehmen, dass man eigentlich auf dem Rückflug für Übergepäck bezahlen müsste. Ich kann jetzt wirklich sagen, dass ich einmal die Welt umrandet habe. Gestartet bin ich in Frankfurt, in Hong Kong hatte ich eine Zwischenlandung und von dort ging es nach Auckland. Vor einer Woche, auf meinem Rückflug, ging es genau in die andere Richtung. Von Auckland nach Los Angeles und von dort zurück nach Frankfurt. Einmal komplett um den Globus. 

Zuhause angekommen bin ich noch nicht so ganz, manchmal stehe ich noch etwas neben mir und kann nicht allem ganz folgen. Es wäre ja auch komisch, wenn ich, nach so einer wunderbaren Reise, schon nach ein paar Tagen wieder komplett zurück wäre und Neuseeland vergessen hätte. Aber dazu wird es nie kommen, denn selbst wenn ich mich wieder richtig eingelebt habe, ganz vergessen werde ich Neuseeland nie, dafür war es viel zu gut!!!

Das war es aber jetzt von mir :) Es wird Zeit, sich auf das Leben zuhause zu konzentrieren und hier wieder Fuß zu fassen.

Zeit, den Traum Neuseeland in Gedanken zu behalten und einfach nur weiter zu träumen von dieser wunderschönen Zeit, am anderen Ende der Welt. Ich bin mir sicher, dass mich nachts des öfteren mal ein Gedanke von Neuseeland heim holt und ich von Zeit zu Zeit auch mal ein bisschen Fernweh nach Neuseeland bekomme!!

Ich danke euch, fürs fleißige lesen. Ich hoffe, ihr hattet Freude an meinen Erlebnissen vom anderen Ende der Welt!! 

In diesem Sinne: "Dream on" und tschüss :) 

Osteressen crashen

Sonntag, 01.04.2018
  • Tag 197: Sonntag, 01.04.2018

 

Heute die letzte Überraschung, dann ist es aber auch mal gut. Kein Ding Dong heute. Ich bin einfach in der Wirtschaft aufgetaucht und war dann eben da. 

Zum Mittagessen hat sich meine Familie väterlicherseits zum Osteressen getroffen. Schon lange geplant, war es heute endlich soweit. Ich hatte es von Neuseeland aus schon "organisiert" und Corinna hat es dann in Deutschland vorangetrieben, danke :)  Ich habe gewartet, bis sich alle eingefunden haben, um dann dazuzustoßen. Die Wirtschaft war gut gefüllt, aber den Tisch habe ich gleich gesehen. Als erstes, bekam ich einen verwirrten Blick von meinem Onkel zugesicht, erst beim zweiten hinsehen, hat er es langsam realisiert. 

Dann haben es auch die anderen bemerkt und alle haben sich sehr gefreut, inklusive mir :)  Schön zurück zu sein und alle wieder zu sehen. 

Natürlich hab ich mit dieser Aktion auch all die Blicke der andere Gäste auf uns gezogen, was die sich eohl gedacht haben?! :) 

Das war es jetzt aber an Überraschungen, irgendwann reicht es auch mal und die Aufregung muss ein Ende haben. Ich muss jetzt erstmal noch ganz daheim ankommen. 

 

 

 

Noch bin ich nicht fertig

Freitag, 30.03.2018
  • Tag 195: Freitag, 30.03.2018

 

Karfreitag Abend:

Ding Dong.

Ich bin jetzt wieder da. 

Heute ist mein Papa dran. Er wusste, wie fast alle, auch von nichts. Und dann, plötzlich klingelt einer an der Türe, der eigentlich noch gar nicht da sein sollte, aber jetzt doch schon da ist. 

Eine überraschte Stimme kam mir aus der Sprechanlage entgegen und ein noch besserer Blick, als die Türe aufging und ich wirklich da stand. Auch diese Überraschung ist geglückt, nicht die letzte für den Abend, denn ich hatte für morgen Stadionkarten besorgt, also ab nach Stuttgart am Samstag.

Es ist jedenalls gleich etwas geboten nach meiner Rückkehr, langweilig wird es mir nicht :) 

Und noch bin ich nicht ganz feritg, denn am Sonntag gibt es noch eine letzte Überraschung...

 

 

Besuch vom anderen Ende der Welt

Mittwoch, 28.03.2018
  • Tag: 193: Mittwoch, 28.03.2018

 

Ding dong.

Da bin ich wieder. 

Um kurz nach halb 5 war ich zuhause und habe mir Zugang zur Wohnung verschafft. Danach habe ich all meine Sachen in mein Zimmer geräumt, so dass es aussieht, als wäre nichts gewesen und keiner da. Als meine Mama nach Hause kam, bin ich über den Keller raus und habe, als sie in der Wohnung war, an der Türe geklingelt und zack, war ich da. Gestern noch in L.A., vor 2 Tagen noch in Neuseeland und jetzt schon daheim :) 

Die Überraschung ist geglückt und mir hat ein etwas verwirrtes Gesicht die Türe geöffnet. Schön, wieder daheim zu sein. 

It´s real - I´m coming home now

Mittwoch, 28.03.2018
  • Tag 193: Mittwoch, 28.03.2018

 

11:20. 

Frankfurt.

Terminal 1.

#backhome.

Es sind inzwischen wieder knapp 12 Stunden Flugzeit vergangen. Geschlafen habe ich so gut wie gar nicht, weswegen ich im Flugzeug zwischendurch mal nach was zu knabbern und einem Gin gefragt habe. Gefragt - bekommen. Besser geht es nicht :) Aber auch der Alkohol hat mich nicht zum schlafen gebracht, vielleicht war ich einfach zu aufgeregt auf die nächsten Stunden, denn noch weiß ja fast niemand, dass ich bald zuhause bin. 

Aber heute ist es so weit. I´m "Coming Home". Und das ist kein Witz oder ein vorgezogener Aprilscherz, es ist wahr.

Als erstes habe ich am Flughafen in Frankfurt den Brezelstand entdeckt, den werde ich dann gleich mal noch überfallen, das ist klar. 

Wina hat mich abgeholt, ich musste noch etwas auf sie warten und habe mir in der zwischenzeit eine Brezel und eine belegte Laugenstange gegönnt. Hat man ja nicht alle Tage, vor allem, wenn man vom anderen Ende der Welt kommt. Es war geil. Wirklich supergeil und lecker, das tat richtig gut. 

Auf dem Weg nach Hause konnte ich noch gar nicht ganz realisieren, dass ich zurück in Deutschland bin. Ich glaube, dass wird auch noch ein bisschen dauern. 

Jetzt steht aber erstmal die nächsten 3 Tage noch einiges an Überraschung auf dem Programm. 

Los geht es gleich bei mir daheim, wenn meine Mama nichtsahnend von der Arbeit nach Hause kommt :) 

L.A. - mittendrin statt nur dabei - Teil 2/2

Dienstag, 27.03.2018
  • Tag 192: Dienstag, 27.03.2018

 

Dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen.

Weg von hier.

Mein shuttle zum Flughafen kam 30 Minuten zu spät, aber ich hatte zum Glück genügend Zeit eingeplant, also kam ich noch rechtzeitig am Flugahfen an. Dort habe ich auch schnell alles gefunden, habe meinen Rucksack aufgegeben und bin durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Das ging heute, im Gegensatz zu gestern, alles sehr schnell. 

on my way

Und zack, schon ist wieder ein Tag rum und ich habe auch L.A. hinter mich gebracht und bin jetzt auf dem Weg nach Frankfurt. Um 15:10 Uhr ging es los gen Heimat. 

Es war auf alle Fälle cool, ein wenig Zeit hier, in Los Angeles, zu haben. Wenn natürlich auch die Zeit zu wenig war, um mehr Dinge zu sehen, aber als Zwischenstopp ist das völlig okay so und einen Besuch wert.  

L.A. - mittendrin statt nur dabei - Teil 1/2

Dienstag, 27.03.2018
  • Tag 192: Dienstag, 27.03.2018

 

Eigentlich wollte ich heute recht früh aufstehen, aber da ich ewig nicht einschlafen konnte, habe ich das aufstehen verschoben. Viel Zeit hatte ich eh nicht mehr. 

Was ich noch gerne sehen wollte, war das Hollywood sign, nicht weit weg von meinem Hostel. Da ich ja wenig Zeit hatte, bin ich mit dem Taxi hingefahren und habe es mir angeschaut. 

Hollywood sign Hollywood sign

Ich war nur kurz da, denn ich wollte auch nochmal über den Walk of Fame laufen, denn gestern Abend war es ja schon dunkel und bei Tageslicht, sieht doch alles nochmal anders aus. 

Walk of Fame Walk of Fame Walk of Fame Walk of Fame

 

 

Heute hier, morgen dort

Montag, 26.03.2018
  • Tag 191: Montag, 26.03.2018

 

Eigentlich müsste ich ja schreiben, heute hier, heute dort, statt "heute hier, morgen dort". Losgeflogen, bin ich um 22:50 Uhr, am 26.03.2018, neuseeländischer Zeit.

auf nach L.A.

Fast 12 Stunden Flugzeit lagen mit Air New Zealand vor mir.

in the air meine Route

Mein Rückflug ging über die USA, nicht wie der Hinflug über Hong Kong. Um 14:50 Uhr Orstzeit, am 26.03.2018, bin ich in Los Angeles, California, gelandet. Ich bin also komplett in die Vergangenheit geflogen und erlebe den 26.03.2018 zweimal. Um 15 Uhr am 26.03.2018, saßen  wir in Auckland noch im französischen Restaurant und jetzt bin ich in Los Angeles. Es fühlt sich unwirklich und nicht ganz normal an, ein komisches Gefühl. 

Ganze 1,5 Stunden habe ich gebraucht, um aus dem Flughafen zu kommen, der ist ja katastrophal groß und man muss alle Kontrollen gefühlt 2 mal machen. Amerikaner eben. 

Am Ausgang, hat ein shuttle auf mich gewartet, dass mich dann nach 2 Stunden fahrt durch L.A. in Hollywood,

Hollywood

am Walk of Fame abgesetzt hat.

Los Angeles Los Angeles Los Angeles Los Angeles

Dort war mein Hostel für die Nacht und ich war froh, endlich da zu sein. Diese Stadt ist ja einfach unmöglich groß. mit ungefähr 13 Millionen Einwohnern, leben hier in L.A. fast 3 mal so viele Menschen, wie in ganz Neuseeland. 

Direkt vor meinem Hostel beim Walk of Fame, war heute eine riesige Veranstaltung, leider schon fast zu Ende, als ich ankam. Unter anderem war wohl Steven Spielberg da unterwegs, aber für die Stars kam ich wohl etwas zu spät.

Das alles hielt mich aber nicht davon ab, als es schon dunkel wurde noch einen Spaziergang über den Walk of Fame zu machen. 

Walk of Fame Walk of Fame Walk of Fame Walk of Fame Walk of Fame

Es ist total unglaublich, jetzt hier in Los Angeles, in Hollywood, zu sein. Vor ein paar Stunden war ich noch in Neuseeland und alles war anders..

Einschlafen konnte ich heute ewig nicht, ich lag noch lange im Hostelbett wach und habe über die vergangenen Monate nachgedacht..

..und wie ich das alles morgen schaffen werde..

 

Bye bye New Zealand und DANKE für alles!!!

Montag, 26.03.2018
  • Tag: 191: Montag, 26.03.2018

 

Das heute, ist jetzt wirklich "The Final Countdown".

It´s over soon.

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen, von einem wunderbaren Land und von einer noch besseren Zeit, schade, dass die letzten 3 Monate so verflogen sind, die hätten sich ruhig noch etwas ziehen können. Nichtsdestotrotz, freue ich mich natürlich auch auf daheim.  

Mit dem Taxi sind wir in die Stadt gefahren, wir hatten keine Lust auf Bus mit unseren vielen Sachen. Bis zum Hostel, war es aber noch ein steiler Berg, der uns fast umgebracht hätte. Dort haben wir alle Sachen abgestellt, Franzi wird hier die nächsten 9 Nächte noch bleiben, ehe sie auch den Rückflug antritt.

Mit leichtem Gepäck haben wir uns danach einen schönen letzten Tag zusammen in Auckland gemacht. Einige letzte Erledigungen standen noch an und einfach mal das Leben genießen natürlich auch. In einer kleinen Nebengasse haben wir ein französisches Restaurant gefunden, wo wir uns niedergelassen haben.

Ein letztes Bier am anderen Ende der Welt ein letztes Bier am anderen Ende der Welt

Bei einem Bier und Salatteller, konnten wir es da gut aushalten. Ein super nettes Plätzchen, abseits von all dem Trubel in der Queen Street. 

Gegen 19 Uhr, sind wir mit dem Skybus zusammen zum Flughafen gefahren. Franzi hat mich begleitet und konnte sich so schon mal alles anschauen, wenn sie dann dran ist. 

Ein letztes mal, haben wir dann, am anderen Ende der Welt, noch einmal Karten, Hummeln, zusammen gespielt, ehe ich, voller Chaosgedanken im Kopf, durch die Sicherheitskontrolle marschiert bin. Natürlich haben wir uns vorher noch verabschiedet, schrecklich solche Momente, aber die gehören eben auch dazu. 

Franzi hat den Skybus zurück zum Hostel genommen und muss sich jetzt noch 9 Tage die Zeit alleine in Auckland vertreiben. 

Für mich ging es durch eine Drogen - und Sprengstoffkontrolle bis zum Abfluggate und rein in die Maschine Richtung Heimat, bzw. nach L.A.

Weg von Neuseeland.

Weg, von dem kleinen Fleckchen auf unserer Erde, dass mir so viel Freude bereitet hat und ich eine super Zeit erlebt habe. Ich kann es jetzt noch gar nicht fassen, wirklich nach Hause zu kommen. Ich glaube, ein Teil von mir, wird noch ein bisschen in Neuseeland verweilen. und der andere Teil hat jetzt eine lange Reise vor sich. 

Danke Neuseeland und machs gut!

Danke auch an meine Familie und Bruno, die mich bei meiner Reise unterstützt und begleitet haben!!

Danke Franzi und bis bald mal wieder!!!        Pass auf dich auf, in den letzten Neuseeland-Tagen. 

 

 

Dem Ende entgegen

Sonntag, 25.03.2018
  • Tag 190: Sonntag, 25.03.2018

 

Es bleibt mir sozusagen noch "one more night", ehe es alleine Richtung Heimat geht und ich 3, bzw. 6 wundervolle Monate hinter mir lassen werden. Ein komisches Gefühl, mit dem ich nicht so richtig umgehen kann. Wie es wohl wird, zuhause anzukommen und keiner weiß Bescheid? Die nächsten Tage werden es zeigen. 

Am Vormittag haben wir uns zu Paul aufgemacht, er hat den Check bei Fifi machen lassen und 2 Stunden später, um kurz nach 12, war er stolzer Besitzer von Fifi. Und wir, bzw. Franzi hatte einen Berg von Kohle in der Hand.  Alles hat geklappt, er möchte das Auto haben und Franzi ist es los, ist es ja nicht immer einfach, ein Auto zu verkaufen, vor allem, um diese Jahreszeit, umso besser, dass es geklappt hat. 

Am Boden sind wir jetzt heute auch nicht mehr, uns geht es sehr gut. Wir sind glüklich über den Deal und ich bin froh, dass ich Franzi beim Autoverkauf noch helfen konnte. 

Den restlichen Nachmittag, haben wir gechillt, Filme geschaut und unsere letzte Nacht mit offenen Armen empfangen. Noch einmal in Neuseeland einschlafen und am nächsten morgen aufwachen.

Verrückt!

 

 

Wir gönnen uns Airbnb

Samstag, 24.03.2018
  • Tag 189: Samstag, 24.03.2018

 

Schon gestern, sind wir in unser Zimmer in Auckland eingezogen. Wir haben uns ein Zimmer über Airbnb gebucht, weil wir einfach keine Lust mehr auf Hostels haben und, da Franzi ja ihr Auto verkauft, auch nicht mehr im Auto schlafen können. 

Nach unserer "Am Boden" Aktion heute sind wir erstmal ins Zimmer zurück und haben unsere schlechte Laune in gute umgewandelt. Gut, dass wir unser eigenes Zimmer haben. Gegen Abend wurde alles schon besser, wir haben noch was beim AA erledigt, eingekauft, gekocht und dann hat uns Paul, der Kanadier angerufen, denn er hat für morgen einen Service check für Fifi asgemacht. 10 Uhr soll es soweit sein. Ob wir da wohl morgen den Deal machen, auf den wir heute so sehnlichst gewartet haben? Dazu dann morgen mehr. 

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Eins, kann ich schon jetzt sagen, die Entscheidung mit dem Airbnb Zimmer, war die beste überhaupt. Wir haben wundervoll geschlafen, ist ja aber auch kein wunder, bei diesem riesen Bett mit super Matratze. Ein bisschen Luxus, gegen Ende unserer Reise in Neuseeland, schadet ja schließlich auch nicht. 

 

Am Boden

Samstag, 24.03.2018
  • Tag 189: Samstag, 24.03.2018

 

Der Termin mit dem Kanadier gestern, verlief ziemlich gut, aber heute sind wir dann doch am Boden. Und nicht nur wir, auch unser Essen.

Wir (Franzi und ich),waren unschlüssig, ob wir auf den Automarkt in Auckland gehen sollen, haben uns aber dann dafür entschieden, was vielleicht ein Fehler war. Morgens um 7:30 Uhr waren wir schon da und um 8 Uhr ging es langsam mal los. Nur, es waren einfach fast keine Käufer unterwegs und zu viele Verkäufer da. Keiner hat sich für Fifi interessiert, was uns echt ziemlich angekotzt hat. Das ging eigentlich den ganzen Vormittag so. 

Es schien so, als würden alle, vor allem Backpacker, nur nach dem billigsten schauen, egal wie viele Kilometer und in welchem Zustand das Auto ist, da hat man dann natürlich mit einem Auto mit weniger Kilometern nicht so gute Chancen. 

Dieser Automarkt heute, hat uns absolut genervt, wir waren echt am Boden. Genau wie unser Essen, eine Konservendose Obstsalat. Mehr hatten wir eigentlich nicht als Essen dabei und dann wird man auch noch so bestraft. Ein paar Löffel konnten wir ja noch retten, aber das Meiste, mussten wir kläglich am Boden bestaunen. Zugegeben, es war sehr lustig, auch, wenn es unser einziges Essen war. Durch eine, nennen wir es, Verkettung unglücklicher Umstände, bekam die Dose einen Schlag, bzw. Tritt von unten ab und flog, in einem hohen Bogen auf den Boden. (Wir standen auf einem dreckigen Schotterparkplatz). Da war es also dahin unser Essen bis heute Mittag, mit unseren Füßen haben wir den Obstsalat noch unterm Auto begraben, so dass keiner unser Unglück bestaunen kann. 

Der Moment, war aber wirklich sehr lustig und hat unsere Stimmung doch zumindest für ein paar Minuten steigen lassen. Made my day. Danke für diesen Moment :) 

 

Das hier, ist übrigens Fifi, Franzis Auto: 

Franzis Auto, Fifi

 

 

Stopover in Raglan

Freitag, 23.03.2018
  • Tag 188: Freitag, 23.03.2018

 

Inzwischen haben wir es nach Raglan geschafft. Die letzten beiden Tage waren wir in New Plymouth shoppen, bei "The three sisters and the elephant", in Hamilton shoppen und haben gestern oberhalb von Raglan übernachtet. Mein Kiwi Bank Konto habe ich inzwischen auch schon geschlossen, es ist leer geräumt und ich brauche es jetzt nicht mehr. Schließlich geht es bald nach Hause und was soll ich dann noch damit. 

Heute haben wir also einen kurzen Abstecher nach Raglan gemacht. Eigentlich ist das hier einer Hochburg für Surfer, aber so viel Zeit haben wir jetzt leider nicht mehr. Das muss auf nächstes Neuseeland verschoben werden. 

Raglan ist ein kleines nettes Städtchen mit einigen coolen Shops, die wir natürlich nicht nur von außen gesehen haben. 

Raglan

Aber, da es sonst hier nicht viel zu tun gibt, haben wir uns recht bald auf den Weg nach Auckland gemacht, denn dort mussten wir gegen 15 Uhr in unser Zimmer einchecken und haben am Abend noch einen Termin, wegen Franzis Auto. Vorher mussten wir ihr Auto noch ausräumen und und alles putzen, das hat dann auch nochmal einige Stunden gedauert, aber das ganze ist nicht ganz unwichtig.

In der Republik

Dienstag, 20.03.2018
  • Tag 185: Dienstag, 20.03.2018

 

Ein Ziel, was ich eigentlich noch ansteuern wollte im Dezember und dann nicht mehr geschafft habe, ist der forgotten Highway 43. Da ich ja aber jetzt wieder bei Franzi bin und sie sowieso noch an der Westküste der Nordinsel fahren will passt das perfekt! Es ist einfach alles perfekt, wie die letzten 3 Monate schon.

Vorher habe ich mich gefragt, warum der forgotten Highway 43 denn forgotten Highway heißt? Jetzt, nach dem wir ihn gefahren sind, weiß ich warum :)
Los ging er unterhalb vom Lake Taupo, noch als normale Straße, eine eher kleinere Straße, aber gut zu fahren. Nach und nach kamen aber immer wieder stellen, wo der Hang abgerutscht ist und größere Steine auf der Straße lagen, gefährlich wenn wir da mit Fifi, Franzis Auto, drüber gefahren wären.

Anfangs ist Franzi noch gefahren, aber die Müdigkeit überkam sie irgendwann und dann bin ich weiter gefahren.

Ein bisschen Schlaf muss sein

Nach einiger Zeit wurde mir klar, warum "forgotten". Plötzlich taucht ein Schild neben der Straße auf und danach folgten 22 km Gravelroad. Highway also. Feldweg würde es besser treffen. 

forgotten Highway 43 forgotten Highway 43

Nun gut, die Landschaft hier ist wirklich schön, an einer kleinen Anhöhe hatten wir sogar einen Blick über die ganze Umgebung.

Ausblick am forgotten Highway Ausblick am forgotten Highway

Aber die Sonne hat so runter gebrannt, dass wir uns gleich weiter Richtung Whangamomona aufgemacht haben. 

  forgotten Highway 43

Kurz vor Whangamomona gab es endlich wieder eine richtige Straße. In dem kleinen Örtchen, dass übrigens eine eigenständige Republik ist,

Republik Whangamomona Republik Whangamomona

haben wir im fast einzigen Haus eine hot - bzw. ice chocolate zu uns genommen und, da wir hier ja in der Republik sind, auch noch einen Stempel in unseren Pass, neben den New Zealand Stempel, bekommen. 

Das war ja eigentlich alles, was wir wollten.  Der Highway ging noch weiter bis kurz vor New Plymouth, teilweise mit Erdrutschen auf unserer Farbahn, aber wir sind ja hier auf dem forgotten Highway 43, da geht sowas wohl in Ordnung..

Back to Franzi - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 5/5

Dienstag, 20.03.2018
  • Tag 185: Dienstag, 20.03.2018

 

  ...um 1:20 Uhr in Taupo an der Touristen Information angekommen bin. Fanzi hat mich abgeholt und wir sind zurück zu dem free Campsite gefahren, wo wir heute Nacht übernachtet haben. Wir konnten nicht gleich einschlafen, obwohl es ja schon mitten in der Nacht war. Aber wir haben jetzt nicht so viel Stress, auch wenn wir in den nächsten 4 Tagen, bis wir in Auckland ankommen wollen noch einiges vor uns haben, vor allem viel zu fahren. 

Am Morgen war schönes Wetter, Lust aufzustehen hatte ich nicht wiklich, aber wir hatten eine lange Strecke vor uns. Erst mussten wir aber noch einkaufen gehen, denn wir haben mal wieder nichts zu Essen, ich weiß auch nicht, wo das alles immer hin kommt. 

 

Hörby ade - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 4/5

Montag, 19.03.2018
  • Tag 184: Montag, 19.03.2018

 

Es hieß Abscheid nehmen von Hörby, ungefähr 6 Monate hat er uns treu und fast ohne Probleme über Neuseelands Straßen der Nord- und Südinsel gebracht. Recht früh sind wir heute zum AA, um die Ummeldung auf Melissa zu machen, keine 5 Minuten hat das gedauert. Bruno musste dann noch seine Versicherung kündigen und das war es dann eigentlich auch schon. Nun ist Hörby nicht mehr in unserem Besitz und wir sind ohne Auto unterwegs für die letzten Tage. Wir sind froh, dass Hörby würdige Nachfolger gefunden hat und wir ihn guten Gewissens abgeben können.

Melissa hat uns dann zurück nach Picton gebracht, wo wir gleich wieder mit der Fähre nach Wellington sind. Diesmal aber als Fußgänger und für mich inzwischen zum 6. mal, langsam habe ich keine Lust mehr auf die Fähre. 

Erst Am Abend waren wir in Wellington, zum Glück aber pünktlich, denn wir hatten gleich einen Anschlussbus zurück in den Norden. Um 7 Uhr, sogar schon kurz vorher fuhr unser Intercity Bus los. Bruno fährt bis nach Auckland und ich steige unterwegs in Taupo aus und treffe Franzi dort. Im Bus war es diesmal recht bequem, da jeder 2,5 Sitze zur Verfügung hatte, es war einfach nicht viel los, unser Glück.

Raus ging es aus Wellington, einen schönen Sonnenuntergang haben wir noch gesehen und dann habe ich mich einfach entspannt.

sunset auf dem Weg nach Taupo sunset auf dem Weg nach Taupo

Etwas mehr als 6 Stunden war ich mit dem Bus unterwegs, bis ich schließlich... (Fortsetzung folgt in: "Back to Franzi - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 5").

 

 

Südinsel again - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 3/5

Sonntag, 18.03.2018
  • Tag 183: Sonntag, 18.03.2018

 

Ja richtig, heute sind Bruno und ich nochmal auf der Südinsel. Um 8 Uhr haben wir die Fähre von Wellington nach Picton genommen und waren gegen 11:30 Uhr da. In Picton haben wir noch Pascal getroffen, den wir bei unserer Arbeit in Opotiki damals kennengelernt haben. 

Dann ging es weiter nach Blenheim, dort sind wir auf einen Campingplatz und haben das ganze Auto ausgeräumt. es sah aus, als würden wir echt totales Chaos veranstalten, aber das war nötig, um all unsere Sachen zu packen, unnötiges auszuräumen und das Auto zu putzen.

Nur ein Genie beherrscht das Chaos

Gegen 16:30 Uhr kam Melissa mit dem Bus an, mit ihr und Amira waren wir 12 Tage auf Reisen und die beiden waren auch in Opotiki. Sie wird unser Auto kaufen. 

All meine Sachen habe ich in meinem Rucksack verstaut, der war echt ganz schön voll, aber so ist das eben. 

Morgen werden wir dann alles nötige erledigen, damit Melissa das Auto gehört.

Bis dahin, waren wir abends noch essen, in einem Deutschen Restaurant gleich in der Nähe vom Campingplatz.

Es gibt dort lauter Deutsches Essen. Aber ich habe nur einen Salat gegessen. 

Schlechter Tisch

Eigentlich, wollten wir uns ja an den Tisch gleich im Gang an den Eingang setzen, denn das ist der schlechteste Tisch im Haus und man bekommt 20 % Rabatt, aber da schönes Wetter war, zogen wir den Biergarten vor. 

 

 

 

605 in 480 - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 2/5

Samstag, 17.03.2018
  • Tag 182: Samstag, 17.03.2018

 

Um 8:20 Uhr heute früh hat unsere Auktion auf Trade me geendet für die Dachbox. Leider haben wir nicht ganz so viel bekommen wie erhofft, aber hauptsache weg. Jemand aus Auckland hat sie ersteigert und, da der auf unserem Weg nach Wellington wohnt, haben wir sie ihm noch persönlich vorbeigebracht. 101 Dollar konnten wir immerhin noch kassieren. 

Im New World haben wir noch was zu essen eingekauft, denn wir hatten nichts mehr. Dann haben wir uns auf den langen Weg nach Wellington gemacht, denn wir werden unser Auto morgen verkaufen. Auf der Südinsel. Von Auckland bis kurz vor Wellington, ist einmal fast die ganze Nordinseln runter, aber was tut man nicht alles. 

Es wäre ja mit Autobahnen einfacher, aber hier, am anderen Ende der Welt, gibt es nur Highways, die höchstens Landstraßen sind. 

Das war echt hart heute, wir hatten 605 Kilometer vor uns, im groben haben wir so 8 Stunden gebraucht. Zum Glück konnten wir uns mit fahren abwechseln. Abends waren wir auf einem Campingplatz in Paekakariki, dort war ich mit Franzi und ihren Eltern schon mal. 

Nach diesem Tag heute, hab ich nichts mehr gebraucht, sondern war einfach nur froh, zu schlafen. 

Flughafen checken - von Auckland, Wellington, Picton, Blenheim und Taupo - Teil 1/5

Freitag, 16.03.2018
  • Tag 181: Freitag, 16.03.2018

 

Da ist er also, der letzte Tag für Wina und Michelle. Morgens haben wir den Campingplatz gemühtlich verlassen. Mit Franzi steht schon das nächste Treffen, aber dazu in Teil 4 mehr.

Wina und ich sind dann den Rest nach Auckland gefahren, das waren auch nochmal etwas über 2 Stunden. Ziemlich direkt sind wir zum Mt. Eden gefahren, wir hatten ja heute nicht mehr viel Zeit, aber ich dachte der Mt. Eden ist mit seiner Aussicht, für Wina noch ganz interessant. Nach dem Berg sind wir zum Hostel, Uenuku Lodge in Ponsonby, Auckland, gefahren. Dort haben wir Bruno und Michelle mit ihrem Mietauto getroffen. Wir mussten dann unsere Sachen ins Zimmer bringen, Wina und ich waren noch kurz was essen, ehe wir zum Flughafen gefahren sind, denn Michelle und Bruno mussten ihr Mietauto abgeben. Da aber noch Zeit war, bis ihr Flug ging, haben wir uns in einen Park gesetzt und sind dann noch was essen gegangen, Abschiedsessen sozusagen.

Bis kurz nach 23 Uhr waren wir mit am Flughafen, ehe die beiden durch die Sicherheitskontrollen sind und Bruno und ich noch auf dem Parkplatz die Dachbox ausgeräumt haben, denn die müssen wir morgen noch verkaufen.

Zurück im Hostel haben wir noch ein Bier getrunken und uns ein wenig unterhalten. Spät in der Nacht bin ich dann irgendwann eingeschlafen.  

 

Eine Reise durch das Auenland

Donnerstag, 15.03.2018
  • Tag 180: Donnerstag, 15.03.2018

 

Schon lange geplant, ist es heute endlich soweit und ich muss es nicht mal alleine machen. Franzi hat kurzfristig entschieden, die Hobbiton Filmset Tour mit mir zu machen. Ziemlich schön, denn so sind wir zu zweit, ich hätte es sonst alleine gemacht, da Wina nicht mit ist.

Bevor es los ging, waren wir noch in Tauranga, Wina ist auf den Mount Maunganui gelaufen und ich habe mich um Organisatorische Dinge, wegen unserem Auto, gekümmert.

Um 15:30 Uhr war dann der Start unserer Reise durch das Auenland, den unglaublichen Filmsets von "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit".

wir sind bereit

Mit dem Bus ging es von "The Shire" auf die private Farm einer Familie, die Peter Jackson, der Regisseur, selbst und nach langem suchen gefunden und ausgesucht hat. Für ihn war dieses eine Stück der Farm perfekt. Teilweise haben mehrere hundert Leute auf einmal an dem Set gearbeitet, alles musste gestaltet werden, Die Häuser in den Höhlen, die Brücke, die Wege, die Gärten, usw...

Wir sind aus dem Bus ausgestiegen und mussten nur ein paar Minuten zum Set laufen

Hobbiton

und dann hat sich die ganze Schönheit des Sets gezeigt.

Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set

All die verschiedenen Hobbithäuschen, kleine und große, bunte, schöne und eher gewöhnliche.

Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set

Es gibt 44 Häuser im Berg, die man im übrigen nicht "bewohnen" kann, denn die meisten gehen nur einige Meter in den Berg hinein, das Innenleben wurde im Studio gedreht. 

Wir, die Hobbits kleine Hütte. große Wirkung

Am Filmset selbst, sind 96 % echt, also nicht künsltich hergestellt.  Die Gärten und die Dekoration ist komolett echt und wird mühevoll gepflegt. In Erinnerung blieb mir der große Baum oben auf dem Berg, über dem Haupthäuschen.

künstlicher Baum

Der komplette Baum ist künstlich und jedes einzelne Blatt der 200.000 ist von Hand hingeklebt. Kurz vor dem Dreh wurden alle Blätter nochmal ersetzt, denn sie hatten nicht die richtige Farbe. Wirklich beeindruckend, auf was alles geachtet wird. 

Auf unserem Weg durch das Filmset sind wir an fast allen Hobbithäusern vorbeigekommen, an einigen haben wir ein paar schöne Erinnerungsfotos geschossen und haben vor Staunen unseren Mund nicht mehr zubekommen, denn es ist einfach so unglaublich schön.

neue Bewohner Wohlfühloase

Es sah übrigens nicht immer so gut aus, hier am Filmset. Nach dem "Der Herr der Ringe" gedreht war, wurde sich nicht wirklich um das Filmset gekümmert. Erst nach "Der Hobbit" wurde es eine große Sache und jeden Tag gibt es dort tausende Besucher. Eigentlich schrecklich, dass es dort so voll wird und man regelrecht durchgejagt wird, aber es ist eben wunderschön

Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set

Der Green Dragon aus der Ferne

Weiter ging es Richtung Green Dragon. Dort haben wir ein Bier bekommen und hatten ein wenig Zeit zu entspannen und unsere Blicke über die Landschaft und das Filmset schweifen zu lassen.

lecker :) die Brücke zu Green Dragon Hobbiton Movie Set Hobbiton Movie Set, Blick vom Green Dragon Hobbiton Movie Set, Blick vom Green Dragon

Unsere Führung war dann auch schon fast zu Ende. Wir haben aber viele Informationen bekommen, über den Dreh, die Location und den Ablauf der ganzen Dinge. Wir sind an den Hobbithäusern vorbeigelaufen, waren im Green Dragon, sind über den "Tanzplatz" beim großen Baum gelaufen und haben all die schönen Ecken gesehen. Man fühlt sich so, als wäre man in einer anderen Welt und ist ein kleiner Hobbit. 

Mit dem Bus ging es wieder zurück, wir hatten nochmal eine wunderschöne Aussicht über die Natur in der Umgebung, überall gab es kleine Hügel, die man auch Hobbithügel nennt. Im Shop haben wir noch ein paar Sachen gekauft und haben dann heute wieder am gleichen Campingplatz übernachtet, wie Franzi auch. Der lag nur ein paar Minuten von "Hobbiton" entfernt, auf einer kleinen Anhöhe. 

Für Wina war es heute die letzte Nacht in Hörby, denn morgen ging es weiter nach Auckland. Franzi fährt dann nochmal etwas Richtung Süden, vielleicht sehen wir uns nochmal in Neuseeland, eigentlich sogar ziemlich sicher. 

Hobbiton war so schön heute, es war die beste Entscheidung das zu machen und ich bin sehr froh, dass Franzi mit dabei war. Denn so hat es viel mehr Spaß gemacht und wir konnten es beide total genießen. Danke dafür! Ich werde diesen Tag noch lange in Erinnerung behalten. 

 

 

Stolze Burgbesitzer

Mittwoch, 14.03.2018
  • Tag 179: Mittwoch, 14.03.2018

 

Das war unsere letzte Nacht in Opotiki heute, aber wir sind erst spät am Nachmittag Richtung Whakatane abgefahren. Vormittags hab ich mit Franzi eine ice chocolate bei Andrea getrunken und nach dem Mittag sind wir zum Strand in Opotiki gefahren. Wir waren ganz alleine am Strand, waren erst schwimmen und haben dann angefangen eine Sandburg zu bauen.

bei der Arbeit bei der Arbeit

Eine Trinkflasche haben wir kurzerhand zum Wassertransportmittel umfunktioniert, denn irgendwie mussten wir den Sand ja nass machen, damit alles zusammen hält.
Außen rum einen Burggraben, eine Brücke zum Eingang der Burg, in der Mitte ein Turm und alles noch schön mit Muscheln dekoriert.

unsere Burg unsere Burg

Wir haben uns wirklich Mühe gegeben und waren am Ende auch sehr zufrieden mit unserer Burg.

unsere Burg samt Bauherren und Besitzer

Langsam kam die Flut und so ist unsere Burg wohl ziemlich bald wieder nieder gemacht worden, wir sind dann aber auch zurück zum hostel und haben uns von Andrea und Volker verabschiedet. Es war schön, sie nochmal gesehen zu haben!

Weiter ging es nach Whakatane auf einen Campingplatz, Franzi kam auch nochmal mit.
Der Campingplatz war echt super, hat nicht viel gekostet und es gab sogar einen Pool, den ich mit Franzi bei Sonnenuntergang gleich mal belegt habe.

Sonnenuntergang im Pool Sonnenuntergang im Pool Ich freue mich über Sonne und Wasser Franzi freut sich auch unter Wasser unter Wasser, dem Blick nach zu beurteilen sehe ich es etwas kritisch ;)

Back home

Montag, 12.03.2018
  • Tag 177: Montag, 12 03.2018

 

Nein, natürlich bin ich noch nicht daheim in Deutschland, das dauert noch fast einen Monat, aber ich bin zurück in der Heimat in Neuseeland, in Opotiki, bei Andrea und Volker im Hostel. Schon länger war es unser Plan nochmal bei Ihnen vorbeizuschauen. Am Abend kamen wir in Opotiki an und ich habe mich erstmal ein wenig mit Andrea und Volker unterhalten. Schön, wieder hier zu sein, es hat sich angefühlt wie nach hause zu kommen, alles war so bekannt und gewohnt.
Ich bin heute ziemlich spät ins Bett, was wohl daran lag, dass es gutes WLAN gab und das Bett einfach ein Träumchen ist.

  • Tag 178: Dienstag, 13.03.2018

 

Ausschlafen, ice chocolate von Andrea, im Garten sitzen und einfach mal wieder ein Haus genießen, das war eigentlich alles, was ich heute bis abends gemacht habe. Nachmittags kamen Bruno und Michelle auch noch an. 
Am späten Nachmittag kam dann Franzi in Opotiki an, ich habe mich sehr gefreut, dass sie heute schon wieder so weit gefahren ist, um noch in Opotiki anzukommen.

Abends gab es im Hostelgarten das geplante BBQ mit Volker und Andrea, wir saßen eine ganze Zeit zusammen, ehe Franzi und ich aber gegen 23 Uhr schlafen gegangen sind und die anderen noch weiter Party gemacht haben. Wir waren so müde und wollten einfach so viel von der guten Matratze auskosten, wie nur möglich. 

Badetag

Montag, 12.03.2018
  • Tag 177: Montag, 12.03.2018

 

Heute früh haben wir uns in Taupo noch die Huka Falls angeschaut, die sind ganz schön imposant.

Huka Falls Huka Falls Huka Falls Huka Falls Huka Falls

Das jetzt war wirklich geil! Auf dem weg nach Rotorua haben wir bei einem Fluss, dem Kerosene Creek gehalten und haben dort ein warmes Bad genommen.

 Flussbad

‎Der Fluss ist nämlich nicht kalt, sondern hat eine angenehme Badetemperatur. Wir sind hier nämlich in einer noch aktiven Vulkanregion. Dazu hab es beim Fluss auch noch natürliche Massage Wasserfälle, in denen ich es mir erstmal bequem gemacht habe und einfach nur genossen haben. Wirklich angenehm. Es ist irgendwie ein bisschen komisches Gefühl, da so in einem Fluss zu sitzen, der warm ist, aber es macht Spaß!

Kerosene Creek

 

Nachmittags sind wir in Rotorua noch kurz durch den Kuirau Park spaziert, ehe es "nach Hause" ging..

Kuirau Park

Around the mountain

Sonntag, 11.03.2018
  • Tag 176: Sonntag, 11.03.2018

Das Glück war heute wieder da. Gestern sind wir bis zum Tongariro Nationalpark gefahren, um dann heute das weltberühmten Crossings zu machen.

Die Tagestour, soll zu den 10 besten der Welt gehören, so wie ich gelesen habe, deswegen machen es vielleicht auch einfach so viele. Denn manchmal kommt man sich wie auf einer Deutschen Autobahn vor. Menschen wohin man schaut, wie eine Ameisenstraße..
Der Wecker hat schon um 5 Uhr geklingelt, was für eine Qual am deren Ende der Welt. Draußen war es verdammt kalt, heute Nacht hatte es nur 3 Grad und mir war wirklich etwas kalt heute früh.
Oben auf dem Berg hat es sogar gefroren, ich habe noch ein bisschen Eis auf dem weg gesehen..
Um kurz vor 6 waren wir am Parkplatz vom Crossing, am Ende des Weges, denn am Anfang darf man nur noch 4 Stunden parken, was zu kurz ist.
Der Parkplatz am Ende ist aber ziemlich klein, wir hatten Glück und haben noch einen bekommen, ansonsten müsste man neben der Straße parken.

Um kurz nach 7 haben wir den Bus zum Anfang des Weges genommen, es war schon so viel los, das war echt nicht normal.
Zur Belohnung vom frühen aufstehen gab es einen schönen Sonnenaufgang.

Sonnenaufgang vorm Crossing

Und natürlich eine wunderschöne Vulkanlandschaft mit strahlend blauem Himmel.

Tongariro Crossing Ein Ende ist wenigstens auf dem Schild in Sicht, nur noch 19,4 km

Eigentlich waren wir ja nur zu zweit heute, aber auf der Busfahrt haben wir zwei aus Schwäbisch Gmünd kennengelernt (Laura und Sina) und sind das ganze crossing dann zu 4. Gelaufen und haben uns ein wenig unterhalten.

Tongariro Crossing Tongariro Crossing Der Weg ist das Ziel Tongariro Crossing Tongariro Crossing Tongariro Crossing

Der Weg hat sich langsam nach oben geschlängelt und die Aussicht war dauerhaft schön:#

Tongariro Crossing Tongariro Crossing

Bis hoch zum Krater war es teilweise ein steiler Aufstieg, vor allem das letzte Stückchen, aber oben wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Vulkanlandschaft Tongariro Crossing Tongariro Cossing Tongariro Crossing Tongariro Crossing letzte Stückchen zum Krater Gipfel in Sicht Tongariro Crossing

Wirklich beeindruckend. Vor allem der Krater und die rote Farbe.

Krater Tongariro Crossing Tongariro Crossing Tongariro CrossingTongariro CrossingTongariro Crossing Wegweiser

Anmerkung: Man beachte den "Aufbebber" am Schild. --> "Nett hier. Aber waren sie schon mal in Baden Württemberg?" Da hat wohl vor uns schon jemand seine Spuren hinterlassen.

Runter ging es dann heftig. Es gab keinen richtigen Weg, sondern nur eine Steinlandschaft, auf der man so mehr oder weniger runter gerutscht ist.

Abstieg Abstieg Abstieg

Nicht ganz ungefährlich, aber mit guten Wanderschuhen gut machbar :) 

Die schöne Aussicht hat aber beim Abstieg nicht aufgehört, denn da hat man vor sich die Blue Lakes gesehen. 

Blue Lakes Blue Lakes Blue Lakes

Ansonsten ist, die Landschaft hier oben ziemlich eintönig, es wachsen keine Pflanzen, aber dafür läuft man über eine Vulkanlandschaft, die wirklich schön ist vor allem bei solch einem Wetter wie heute.

Tongariro Crossing Tongariro Crossing Tongariro Crossing

Der weitere Abstieg, war dann nicht mehr sehr aufregend, es hat sich echt lange gezogen, es ging glaube ich 3 Stundennur bergab, nicht steil, aber das war trotzdem ein schrecklicher Winkel zum laufen. Gegen Ende hatte ich wirklich keine Lust mehr, ich wollte nur noch am Auto ankommen, aber der Weg hat sich als in die Länge gezogen. Letztendlich kamen wir gehen 17 Uhr am Ende an und waren echt happy, es geschafft zu haben. Aber gelohnt hat es sich definitiv!

Tongariro Crossing Bezwinger

Wir sind dann heute noch nach Taupo gefahren und haben dort mit den anderen beiden auf einem free campsite übernachtet.

Parkticket gegen Bier

Samstag, 10.03.2018
  • Tag 174: Freitag, 09.03.2018

In Wellington zu parken ist jetzt nicht gerade so billig. Vor allem, wenn man mitten im Zentrum parkt, aber da wir nicht so viel Zeit haben, müssen wir das eben machen. Ich glaube 24 Dollar haben wir für 12 Stunden gezahlt, natürlich haben wir nur 4 Stunden geparkt, aber billiger ging das nicht.

Wir sind durch die Cuba Street gelaufen und sind danach ins Te Papa Museum gegangen.

Te Papa Te Papa

Te Papa ist das Museum für alles, Maoris, Tierleben in Neuseeland, Krieg und so alles, was eben mit Neuseeland zu tun hat.

Ich muss sagen, es ist wirklich sehr interessant, aber so groß, dass ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr wirklich konzentriert war. Dann habe ich mir hauptsächlich noch die ganzen Bilder und Videos angeschaut. Beeindruckt hat mich der Erdbebensimulator, ein Haus, dass eben ein Simulator für ein Erdbeben ist, denn in Neuseeland gibt es recht häufig Erdbeben.

Eigentlich bräuchte man für das Museum mehrere Wochen, um sich wirklich alles genau durchzulesen, denn es ist alles sehr interessant, aber einfach zu viel, für ein paar Stunden.

Te Papa, Blick vom Dach

Bevor wir abgefahren sind, habe ich noch eine gute Tat vollbracht. Da wir ja so viel fürs Parken gezahlt haben, habe ich unser Parkticket an einen jungen Mann verschenkt. Es muss ja nicht jeder so viel fürs Parken zahlen und dann noch die Stunden nicht nutzen können.. Als kleines Dankeschön haben wir eine Dose Bier geschenkt bekommen, die er wohl selbst gemacht hat, da er Braumeister ist. Kein schlechter Tausch eigentlich :)

Geschenktes Bier

 

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